Freitag , 26 April 2019
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Beamer ≠ Beamer – das richtige Gerät finden

Beamer ≠ Beamer – das richtige Gerät finden

Eine gute Firmenpräsentation, die im Gedächtnis bleiben soll, benötigt einige wichtige Komponenten. Egal ob Messe oder Seminar: Vor allem die medialen Eindrücke generieren Aufmerksamkeit. Von Grafiken über Fotos bis hin zu Videomaterial – das Auge des Betrachters will gefüttert werden. Ansprechende Visualisierungen sind neben nachvollziehbaren Inhalten das A und O eines erfolgreichen Vortrags. Selbstverständlich will man für hochwertigen Content auch das bestmögliche Präsentationsgerät. Dieser Beamer-Check verrät, worauf man achten sollte.

Beamer kaufen? Muss nicht sein!

Wer ein gutes Gerät erwerben will, der sollte durchaus mit einem vierstelligen Betrag rechnen. Nach oben sind in diesem Elektroniksektor so gut wie keine Grenzen gesetzt. Für alle, die jetzt daran denken, ihren Jahresurlaub zu streichen, gibt es eine günstige Option: Einfach einen Beamer mieten. Bei professionellen Präsentationen für betriebliche Zwecke sollte natürlich mit leistungsstarken Beamern gearbeitet werden, welche auch zu den Rahmenbedingungen am Veranstaltungsort passen. Gerade in diesem Fall lohnt sich der Service.

Das richtige Modell

Messen, Büros und Konferenzräume stellen unterschiedliche Anforderungen an einen Beamer. Wer vorab die folgenden Umstände klärt, sollte auf der sicheren Seite sein.

Das Licht vor Ort

→ Die Helligkeit am Veranstaltungsort ist ein wichtiger Faktor. Bei hohem Ansi-Lumen-Wert des Beamers ist die Projektion heller. Diese photometrische Einheit kann genau für die eigenen Zwecke berechnet werden, aber in den meisten Fällen reicht eine Art Je-mehr-desto-Faustregel, wie in folgenden Beispielen verdeutlicht:

Wenig Umgebungslicht          +          wenige Gäste             =          3000 Lumen

Wenig Umgebungslicht          +          Gästezahl bis 100       =          4000 Lumen

Wenig Umgebungslicht          +          Gästezahl bis 200       =          5000 Lumen

Helles Umgebungslicht          +          Gästezahl über 200    =          8000 Lumen

Veranstaltungsort

Es gibt Geräte für Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen. Neben den Lichtverhältnissen muss auch auf den Abstand zwischen Beamer und Leinwand geachtet werden. Hier kommt wieder der Ansi-Lumen-Wert ins Spiel: Wenn die Distanz sehr groß ist, sollte der Lumen-Wert ebenfalls höher ausfallen. Steht das Gerät nahe an der Projektionsfläche, dann muss der maximale Abstrahlwinkel bekannt sein und wie sich das Bildformat mit dem Zoom verändern lässt.

Anschlüsse

Selbstverständlich muss zunächst die Stromversorgung gewährleistet sein. Darüber hinaus sollte man wissen, welche Anschlüsse benötigt werden. VGA oder HDMI? WLAN-fähig? Verfügt der Beamer über einen SD-Karten-Slot und einen USB-Anschluss? Wer mit Smartphone oder Tablet steuern will, braucht einen MHL-fähigen Beamer. Bei all den technischen Details kann man leicht den Durchblick verlieren und das kann bei einer durchgetakteten Firmenkonferenz wirklich zum Problem werden. Eine gründliche Recherche ist im Vorfeld also unbedingt erforderlich. Das betrifft auch das eigene Endgerät: Was kann mein Laptop leisten? Können Videos richtig abgespielt werden?

Beispiel Business Präsentation

Natürlich gibt es für jeden Kontext auch das geeignete Gerät. Für professionelle Vorträge auf größeren Veranstaltungen wie Firmenevents oder Betriebstagungen sollte man sich aber um eine bestmögliche Bildqualität kümmern. Eine hohe Auflösung wird mit einem Full-HD- bzw. einem 4k-Beamer erreicht und ermöglicht so auch die Projektion klar lesbarer Schriften auf weite Entfernung. Da größere Räumlichkeiten nur sehr selten komplett abgedunkelt werden können, sollte der Lumen-Wert die 3000er Marke nicht unterschreiten. Ein optimaler Kontrastwert liegt bei 100.000:1.

Nicht jeder ist das absolute Technikgenie. Das Gerät muss also benutzerfreundlich sein. Wenn ein EDV-Spezialist zur Verfügung steht, darf aber trotzdem auf komplexere Modelle zurückgegriffen werden. Wer mit dem Beamer mobil sein möchte, sollte den Handlichkeits-Faktor nicht außer Acht lassen.

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