Sonntag , 27 September 2020
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Was steckt hinter der Abkürzung B2B?

Was steckt hinter der Abkürzung B2B?

Beim Marketing geht es unter anderem um die Gewinnung von Neukunden und um die Erweiterung der Markenbekanntheit. Das Ziel kann mithilfe verschiedener Maßnahmen erreicht werden, dazu zählen auch Werbegeschenke. Sie gibt es zum Beispiel bei maxilia.de, wobei die Auswahl an Produkten generell sehr groß ist. Man kann sich für Stofftaschen, für Powerbanks, für USB-Sticks oder auch für Tassen entscheiden, die anschließend mit dem gewünschten Logo bedruckt werden. Marketing hält aber auch viele Begriffe bereit, einer von ihnen lautet B2B. Doch was steckt dahinter?

B2B steht für Business-to-Business

Wie auch schon in der Zwischenüberschrift zu lesen ist, steht die Abkürzung B2B für Business-to-Business. Das heißt, dass es um Geschäfte zwischen zwei Unternehmen geht. Es können natürlich auch mehr sein, wichtig ist aber die Geschäftsbeziehung unter Firmen. B2B ist außerdem nur eine Schreibweise von vielen, man kann auch B-to-B oder BtB schreiben.

Ein einfaches Beispiel für B2B: Ein Konzern produziert Waren aus Leder und bietet diese nicht selbst oder auf eine andere Weise zum Verkauf an (Geschäft, im Internet usw.), sondern verkauft diese an eine andere Firma weiter. Das kann beispielsweise ein Großhändler sein und es läuft am Ende daraus hinaus, dass es eine Transaktion zwischen zwei Unternehmen geben hat (von „Business zu Business“).

Der Einfluss der Digitalisierung

Die Digitalisierung ist nahezu überall ein Thema, somit auch im B2B. Eine Auswirkung lässt sich sowohl bei der elektronischen Kommunikation als auch bei der Vernetzung unter den Konzernen feststellen, denn beides wird immer stärker und fortgeschrittener. Blickt man zum Beispiel auf den Punkt E-Commerce, dann ist für Bestellungen beim Lieferanten kein Mitarbeiter mehr notwendig. Stattdessen funktioniert es automatisch, für den Bestandsabgleich ist eine Schnittstelle verantwortlich.

Die Entwicklung bleibt aber außerdem nicht stehen, sodass der Einfluss der Digitalisierung im B2B sich in Zukunft noch verstärken oder verändern kann.

Auch bei Amazon gibt es B2B

Auf Amazon können Endkonsumenten nahezu alles kaufen. Soweit keine Überraschung, im Hintergrund besteht allerdings eine Form von B2B. Davon bekommt man als Käufer nichts mit, wenn jedoch ein Vendor seine Artikel an Amazon verkauft (als Marke oder Hersteller), dann herrscht zwischen dem Vendor und dem Amazon Marktplatz eine B2B-Geschäftsbeziehung.

Was bedeutet B2C und was ist der Unterschied zu B2B?

Wenn von B2B die Rede ist, dann ist der Begriff B2C nicht weit. Das liegt in erster Linie an der engen Verwandtschaft, denn B2C steht für Business-to-Consumer. Für die Übersetzung muss man kein Experte sein, denn hier steht der Endverbraucher und kein anderes Unternehmen im Fokus. Obwohl starke Ähnlichkeiten vorhanden sind, sind im Bereich des Marketings deutliche Unterschiede zu erkennen.

Der größte Unterschied ist in der Zielgruppe zu finden. Geht es um B2B, dann werden andere Konzerne angesprochen. Beim B2C stehen die privaten Konsumenten im Vordergrund, was zum Beispiel die Ausstrahlung eines Werbespots im Fernsehen bedeutet. Dabei wird eine anonyme und große Masse erreicht, die seitens des Unternehmens auch nicht eingegrenzt oder gefiltert werden kann. Beim B2B werden dagegen direkt die Verantwortlichen einer Firma angesprochen.

Ein weiterer Unterschied stellt die Ansprache dar. Beim B2B-Marketing geht es nicht um irgendwelche Emotionen, sondern es geht um klare Fakten und um informative Inhalte. Emotional wird es erst beim B2C-Marketing, denn der Endverbraucher soll mit lustigen, bewegenden oder auch mit traurigen Geschichten zum Kauf bewegt beziehungsweise angesprochen werden.

Nun geht es um die Kundenbeziehung, die beim Business-to-Business in der Regel persönlich und langfristig ausfällt. Beim Business-to-Consumer ist genau das Gegenteil der Fall, hier geht es um einen anonymen Massenmarkt. Der Konsument soll nicht durch persönliche Gespräche oder so von einem Produkt überzeugt werden, sondern er soll einen Nutzen und/oder einen Mehrwert für sich erkennen.

Beim nächsten Punkt stehen die Produkte im Fokus. Handelt es sich um ein Serienprodukt für die breite Masse, dann wird B2C-Marketing betrieben. Bei Nischenprodukten ist es B2B, denn diese müssen meist nicht nur genauer erklärt, sondern auch noch an die Kundenwünsche angepasst werden. Die Kommunikation ist deshalb ganz eine andere und auf den unterschiedlichen Informationsbedarf zurückzuführen.

Der letzte Unterschied ist in der Bedürfnisbefriedigung zu finden. Geht es um das B2C-Marketing, dann muss das Bedürfnis des Konsumenten durch ein entsprechendes Produkt oder eine entsprechende Dienstleistung befriedigt werden. Ist es der Fall, dann haben die Experten in der Marketingabteilung alles richtig gemacht und der Verbraucher wird zu einem Kunden. Beim B2B spielt nicht das Produkt, sondern die Marke die Hauptrolle. Das Produkt wird nämlich oft schon von Konkurrenten angeboten, sodass man mit einem fachlich versierten und vertrauenswürdigen Eindruck punkten muss.

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