Dienstag , 21 Mai 2019
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Was macht ein gutes Surround-Sound-System aus?

Was macht ein gutes Surround-Sound-System aus?

Wer beim Musikhören oder beim Filme schauen in seinem Heimkino wert auf eine möglichst gute Soundqualität legt, stößt zwangsweise auf den Begriff Surround Sound. Dieser wird durch mehrere Lautsprecher erzeugt, die über den Raum verteilt aufgestellt werden. Idealerweise sind die Lautsprecher so verteilt, dass der Zuhörer oder der Zuschauer den Eindruck hat, dass er sich mitten im Geschehen befindet. Erstmals verwendet wurde die Surround-Technik, die mittlerweile auch Eingang im heimischen Wohnzimmer gefunden hat, übrigens in Kinos. Der Grund: Die Zuschauer sollten tiefer in die Handlung hinein gezogen werden.

Diese Komponenten sind für ein Surround-System erforderlich

Wichtig ist insbesondere die Zahl der Boxen, die idealerweise auf einem Lautsprecher Ständer platziert werden sollten. Als Minimum gelten zwei verschiedene Boxen für Höhen und Tiefen sowie ein Subwoofer. Wichtiger als die Zahl der Boxen – mehr als acht Stück sollten es übrigens in der Wohnung nicht sein – ist jedoch das verwendete Soundsystem. Weit verbreitet sind die Systeme Dolby 5.1, 6.1 und 7.2. Aber auch die Dolby-Konkurrenz, nämlich DTS-Anlagen haben einige Vorzüge. Bei der Wahl der Boxen sollten interessierte Käufer insbesondere auf eine hohe Qualität Wert legen, weil diese einen wesentlichen Einfluss auf die Klangqualität hat.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Ein natürlicher Klang lässt sich am besten mit Standlautsprechern erzeugen, die insbesondere bei der Übertragung von Musik überzeugen. Wer hingegen Wert auf eine möglichst gute Klangqualität bei Filmen legt, kann durchaus auch zu einem sogenannten 2.1-Lautsprechersystem greifen. Dabei handelt es sich um zwei kleinere Boxen, die zusätzlich mit einem Subwoofer ausgestattet sind. Diese Systeme sind in der Anschaffung relativ preisgünstig und lassen sich auch sehr unkompliziert einrichten. Denn die Anschaffung eines Surround-Systems lohnt sich nur, wenn der Sound an die Wohnung angepasst wird. Wer einen Hobbykeller besitzt, kann diesen übrigens sogar mit einem denkbar geringen Aufwand zu einem richtigen Kino umbauen. Dafür braucht er lediglich einen 3D-Beamer sowie ein ausgefeiltes Soundsystem.

Was wird für Surround-Sound benötigt?

Wer Musik oder den Filmsound in Sourround-Qualität hören möchte, muss darüber hinaus einiges beachten. Benötigt werden:

– ein Surround-Verstärker, der die Tonsignale entsprechend aufbereitet

– Medien, die eine Surround-Tonspur besitzen.

– die entsprechenden Lautsprecher: Meist entscheiden sich die Verbraucher für ein System mit sechs Lautsprechern. Dabei handelt es sich um zwei Frontlautsprecher, die seitlich des Fernsehers aufgestellt werden. Zwei Rücklautsprecher werden dagegen seitlich hinter dem Zuschauer oder Zuhörer aufgestellt. Ferner wird ein Center-Lautsprcher über oder unter dem Bildschirm aufgestellt. Abgerundet wird das System durch einen Basslautsprecher, also den Subwoofer. Dieser muss nicht an einem bestimmten Standort aufgestellt werden, um die optimale Soundwirkung zu entfalten.

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Über Toni Ebert