Mittwoch , 1 Februar 2023
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Arbeiten mit Kindern – diese Möglichkeiten gibt es
Lehrer, Bild: Pixabay

Arbeiten mit Kindern – diese Möglichkeiten gibt es

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um mit den Kleinsten zu arbeiten. Hierbei spielt es kaum eine Rolle, in welchem Alter sich Kinder befinden, denn die Arbeit mit Ihnen ist nahezu immer möglich. Und ja, die Arbeit mit Kindern ist sehr abwechslungsreich, weswegen sich viele Menschen beruflich genau hier Fuß fassen wollen. Auf ein paar dieser wundervollen Jobs möchten wir in diesem Artikel eingehen.

Babysitter:innen

Nebenjobs wie Babysitting sind hoch im Kurs. Besonders für Schüler:innen oder Student:innen bietet Babysitting einen lukrativen Nebenverdienst mit viel Verantwortung und sozialem Engagement. Babysitter:innen profitieren von einer guten Bezahlung und flexiblen Arbeitszeiten. Von der täglichen Hausaufgabenbetreuung bis zum Vorbereiten der Mahlzeiten,  Babysitting bietet abwechslungsreiche Aufgaben. Babysitter:innen übernehmen wichtige Familienfunktionen, indem sie eine zuverlässige Hilfe anbieten. Durch eine verantwortungsvolle Betreuung übernehmen sie wichtige Vorbildfunktionen für Kinder und üben dann auch einen positiven Einfluss auf deren Erziehung. Sorgfalt, Geduld und Aufmerksamkeit sind wichtige Eigenschaften, um als Babysitter:in arbeiten zu können. Man benötigt keine Ausbildung, doch die Aneignung von Erste-Hilfe-Maßnahmen ist grundlegend wichtig. Kurz: Babysitting bietet eine sinnvolle und nachhaltige Arbeit mit Kindern.

Erzieher:innen

Aufgrund des flächendeckenden Anspruchs auf Kindergartenplätze werden auch viele Erzieher:innen gesucht. In der Kita sowie in Kindergärten haben Menschen, die als Erzieher:in arbeiten, die Aufgabe Kinder zwischen dem ersten und sechsten Lebensjahr zu versorgen und auch zu fördern. Hierzu zählen verschiedene Spiele und das Lernen in unterschiedlichen Bereichen. Vor allem die Vielseitigkeit ist in diesem Bereich also bedeutungsvoll. Doch nicht nur die Arbeit mit den Kindern wird durch Erzieher:innen verkörpert. Auch der Kontakt mit den Eltern und eventuell Empfehlungen für die Förderung der Sprösslinge gehört zur täglichen Arbeit dazu.

Lehrer:innen

Hier steht die Wissensvermittlung im Fokus des Handelns: Je nachdem, in welcher Schulform unterrichtet wird, dürfen Lehrer:innen mit Kindern zwischen sechs und zehn Jahren oder auch zehn bis neunzehn Jahren arbeiten. Die Arbeit im Grundschulsektor ist noch sehr stark mit erzieherischen Aufgaben verknüpft, wohingegen in Real- sowie Gesamtschulen oder auf dem Gymnasium eher der Bildungsfaktor eine Rolle spielt. Entgegen vieler anderer Jobs, in denen Menschen mit Kindern arbeiten, haben Lehrer:innen eine freie Zeiteinteilung. Neben den täglichen Pflichtstunden können sie so überlegen, ob sie nachmittags eine längere Pause machen wollen, oder etwa gleich mit der Korrektur von Klassenarbeiten anfangen.

Kinderärzt:innen

Besonders kranke Kinder stellen eine große Herausforderung für alle Mediziner:innen dar. Gerade Kleinkinder und Säuglinge können ihre Schmerzen noch nicht beschreiben, weswegen ein geschulter Blick sowie eine ausgezeichnete Auffassungsgabe für diesen Beruf notwendig sind. Damit man in diesen Beruf einsteigen kann, ist es notwendig ein klassisches Medizinstudium zu absolvieren. Danach können sich die frischen Mediziner:innen im Zuge einer Facharztausbildung auf den Bereich Kinder- und Jugendmedizin spezialisieren. Studium sowie Weiterbildung benötigen ca. zehn bis zwölf Jahre.

Jugendhilfe

Mitarbeiter:innen, die im Bereich der Jugendhilfe arbeiten, haben in der Regel ein Studium der Sozialen Arbeit absolviert. Je nachdem wie schnell dieses umgesetzt wird, können Interessent:innen bereits nach drei Jahren den Bachelor erreichen und somit in die Jugendhilfe einsteigen. Verschiedene Organisationen kümmern sich hierbei um unterschiedliche Fälle. Generell haben Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, aber ein breites Spektrum an hilfebedürftigen Kindern, die es zu betreuen gilt. Teilweise sind die Eltern suchtkrank oder manche Kinder sind aufgrund verschiedener Ereignisse stark traumatisiert. Hierbei wird die Arbeit oft zusammen mit den örtlichen Jugendämtern ausgeführt.

Fazit

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, zusammen mit Kindern zu arbeiten. Welche hierfür die richtige ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Im Grunde ist nicht gesagt, dass der angestrebte Beruf ein Leben lang ausgeführt ist. Aus diesem Grund sollten Praktika genutzt werden, um zumindest einen kleinen Einblick in die tägliche Arbeit zu erhalten.

 

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