Freitag , 27 November 2020
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Die koreanische Küche

Die koreanische Küche

Südkorea ist für vieles bekannt. So breitete sich mitunter der koreanische K-Pop schnell aus und spätestens mit dem Lied Gangnam Style von Psy wurde es 2012 auf der ganzen Welt bekannt. Dieses Lied beschreibt den Lebensstil der Reichen im Stadtviertel Gangnam in der koreanischen Hauptstadt Seoul. Koreanische Schönheitsprodukte erlangen immer mehr an Beliebtheit in Deutschland und vielen anderen Ländern. Das Beeindruckendste, was dieses Land jedoch zu bieten hat, ist das Essen.

Eine gesunde Ernährung ist für einen sportlichen Menschen ebenso wichtig wie für eine Person, die über mehrere Stunden lang sitzt, zum Beispiel Büroangestellten oder Berufsspieler wie Computerspieler oder Pokerspieler. Das können die Koreaner bieten. Die koreanische Küche besteht aus Reis, viel Gemüse und verschiedenen Fleischsorten und es gibt reichlich scharfe Gerichte. Knoblauch wird gerne und viel verwendet, was für die Gesundheit viele Vorteile hat.

Die beiden bekanntesten koreanischen Gerichte sind einmal das Bibimbap, was übersetzt gemischter Reis bedeutet, und das koreanische Barbecue. Das erste Gericht stellt sich aus allen möglichen Zutaten zusammen. Die Grundlage ist eine Schüssel für eine Person mit Reis und dazu kommen verschiede Gemüsearten, wie in Streifen geschnittene und gebratene Karotten oder Shiitakepilze. Mariniertes und gebratenes Hackfleisch kommt für Nicht-Vegetarier in die Schüssel. Zusätzlich kommt eine typische Sauce aus roter Chilipaste und Sesam hinzu. Bohnensprossen- und Spinatsalat werden mit koreanisch gewürztem Seegras ergänzt und zum Abschluss legt man ein leicht gebratenes Spiegelei über diese ganzen Zutaten in die Schüssel. Da es den Namen gemischter Reis trägt, nimmt man seine Stäbchen und mischt alle Zutaten in der Schüssel zusammen und erhält sein Bibimbap. Äußerst gesund und unglaublich lecker. Das koreanische Barbecue, auch Hangul genannt, ist ein sehr typisches Gericht für das Land. Es gibt viele Restaurants, die genau dafür vorbereitet sind. Man braucht einen Tischgrill, den man sich als heiße Platte in der Mitte des Tisches vorstellen kann. Darüber befindet sich eine Röhre als Abzug, die man nach Bedarf über den Grill von der Decke ziehen kann. Hier ist für jedermann etwas dabei. Es geht hauptsächlich um die koreanische Art und Weise, Fleisch zu grillen, es gibt jedoch viele kleine Nebengerichte, die vegetarisch sind. Man kann eine gewisse Anzahl an Rind-, Schweine- oder Hühnerfleisch bestellen, welches auf den Grill gelegt wird. Mit einer Schere werden die Steaks nach dem Braten in Stücke geschnitten. Nun wird ein Blatt Salat zur Hand genommen, Reis auf das Blatt gelegt und nach einem Klecks Soße, Ssamjang genannt, kommt ein Stück Fleisch auf das Ganze. Es wird zusammengelegt und davon beißt man ab. In Salat gewickelter Reis mit einem Stück Fleisch und Soße. So kann man sich das vorstellen und der Geschmack ist wirklich einzigartig. Als Beilagen, auch genannt banchan, gibt es in jedem Restaurant verschiedenes. Ein Muss ist hierbei jedoch immer Kimchi, dass man auch auf den Grill legen kann. Neben gegrilltem Knoblauch ist der scharfe Gurkensalat eine beliebte Beilage. Scharfer Krautsalat und eingelegter Rettich werden im Restaurant oft als Beilage angeboten. Man sieht klar, dass Schärfe und Gemüse eine große Rolle in der koreanischen Küche spielen. Neben vegetarischen Beilagen gibt es jedoch auch viele Fischgereichte, da Südkorea aus einer Halbinsel besteht. Hierzu zählen die koreanischen Fischkuchen, auch genannt Eomuk Bokkeum, und gegrillter Oktopus (Jjukkumi Gui).

Es gibt viele weitere schmackhafte Gerichte, wie Bulgogi, was eingelegtes Rindfleisch bedeutet. Für ihre köstlichen Eintöpfe sind die Koreaner durchaus auch bekannt. Budae jjigae ist ein Eintopf aus allen möglichen Zutaten, wie Kimchi, Ramen und Spam. Auch Suppen, wie Kongguksu (kalte Sojamilchnudelsuppe) oder Tteokguk (Reiskuchensuppe) sind beliebt und gesund. Am bekanntesten ist Korea für sein Kimchi, was aus eingelegtem, fermentiertem Chinakohl gemacht wird. Man braucht jedoch eine Vorliebe für Knoblauch, denn davon ist reichlich enthalten.

Die koreanische Küche ist einzigartig und köstlich. Für Vegetarier gibt es auch eine große Auswahl an Gerichten und gesund ist diese Küche vor allem deswegen, weil recht wenig Öl verwendet wird. Wer also lecker und gesund essen möchte, macht bei der koreanischen Küche definitiv nichts falsch.

Über Toni Ebert