Freitag , 7 Mai 2021
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Die Königstransfers des letzten Sommers – Ein Rückblick

Die Königstransfers des letzten Sommers – Ein Rückblick

Die fußballfreie Zeit im Sommer ist für viele Leute eine Qual. Monatelang kann man nicht ins Stadion gehen oder sein Team vor dem Fernseher anfeuern. Auch die Vorbereitung inklusive Freundschaftsspiele kann dafür nicht entschädigen. Dafür gibt es eine Alternative: die Fußballtransferzeit. Hier werden Gerüchte verfolgt, Hoffnungen geschürt und der Kader für die neue Saison zusammengestellt. Viele Fans bewerten die Neuzugänge gerne schon im Sommer, aber viel nützlicher ist es, erst im Frühling zu schauen, ob die Neuverpflichtungen den gewünschten Effekt gehabt haben. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Transfers des letzten Sommers.

Leroy Sané

Der DFB-Nationalspieler war der Königstransfer des FC Bayern Münchens im letzten Sommer. Für knappe 45 Millionen Euro konnte der Spieler von Manchester City losgeeist werden. Die Saison verläuft bisher jedoch nicht nach Wunsch. Am Anfang der Saison stimmten die Leistungen nicht und er fand sich immer öfter auf der Bank wieder. In letzter Zeit wird seine Form immer besser, wie Sané auch in einem Sky Interview bestätigt. Wenn sich der Nationalspieler noch weiter in München einlebt, kann er mit der neuen Saison eine echte Verstärkung werden.

 

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Maxence Lacroix

Der VfL Wolfsburg spielt eine Spitzensaison. Ein Grund dafür ist der spezielle Hybridrasen, der in der Volkswagen Arena verlegt ist. Eine Analyse von Betway Sportwetten zeigt, dass damit der Rasen stabiler und auch bei jedem Wetter glatt und eben bleibt. Dadurch ist es möglich, auch bei schlechten Bedingungen schnellen Fußball zu spielen, ohne dass der Ball verspringt. Das kommt der Spielweise der Wölfe mit ihrem schnellen Umschalten sehr gelegen. Ein weiterer Grund ist die sattelfeste Defensive. Einer, der maßgeblich daran einen Anteil hat, ist Lacroix. Der junge Franzose kam im Sommer um 5 Millionen Euro Ablöse vom FC Sochaux in die Werksstadt und ist seitdem nicht mehr aus der Startelf wegzudenken. Bereits jetzt gibt es erste Angebote von Topteams, die mit dem U20 Nationalspieler ihre Abwehr verstärken wollen. Laut Spox sind die Wölfe bereit ihn für eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro gehen zu lassen.

 

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Alexander Sörloth

In Leipzig war man letzten Winter enttäuscht, dass man Erling Haaland nicht verpflichten konnte. Darum wurden diesen Sommer mit Hee-Chan Hwang und Sörloth gleich zwei Stürmer verpflichtet. Vor allem von letzteren wird viel erwartet, nachdem viele Parallelen mit Haaland gezogen werden: Beide sind Norweger, bekannt durch ihre Physis und treffsicher. Bisher konnte Sörloth nur dem ersten Vergleich gerecht werden. Bisher trat er in Leipzig mehr als Chancentod und Fremdkörper im Spiel auf. So dauerte es bis zur 15. Runde, bis er seinen ersten Treffer erzielen konnte – genau im Spiel gegen seinen Freund Haaland. Gegen Ende der Saison findet er jedoch langsam zu seiner Form. So konnte er seit dem 23. Spieltag vier Tore und zwei Assists verbuchen. Gerade rechtzeitig, um sich einen Stammplatz zu sichern, nachdem Leipzig mit Patson Daka diesen Sommer das nächste Stürmertalent verpflichten will. Dann spitzt sich der Konkurrenzplatz zu. Für nur einen Platz im Sturmzentrum gäbe es dann vier hochkarätige Alternativen.

 

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Insgesamt stechen aus der ruhigen letzten Transferzeit nur wenige Spieler heraus. Vermehrt haben Spieler Probleme, sich in die bestehenden Spielsysteme einzufügen. Das ist auch keine Überraschung bei der Komplexität, welche das Bayern- und Leipzig Spiel mittlerweile vorgibt. Eine Entwicklung kann man jedoch erkennen. So haben sich Sané und Sörloth mittlerweile schon besser in die Mannschaft integriert und kommen langsam in Fahrt. Bei den Wolfsburgern hingegen ist der Neuzugang Lacroix wie gewünscht eingeschlagen. Die Wölfe können sich dadurch schon auf eine nette Ablösesumme freuen und die Fans auf weitere Gerüchte, um den Fußballsommer so unterhaltsam wie möglich zu machen.

Über Toni Ebert