Donnerstag , 5 August 2021
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WordPress: VPN-Anfragen blockieren

WordPress: VPN-Anfragen blockieren

Wer einmal mit dem CMS-System WordPress eine Webseite erstellt hat, der möchte meist nie wieder mit einem anderen Anbieter arbeiten. Die Bedienung ist intuitiv und kinderleicht. Mit wenigen Klicks lassen sich auf der Homepage Erweiterungen durch Plugins hinzufügen. Nicht umsonst ist das CMS-System Spitzenreiter auf dem Markt mit einem Anteil von über 60 %. Auch in puncto Webseitenanalyse unterstützt das System mit verschiedenen Tools die Betreiber. So haben selbst VPN-Anwender keine Chance, eine Seite anonym aufzurufen. Als Entwickler ist das Tracking unentbehrlich, um die Nutzererfahrung stetig zu verbessern.

Was bedeutet VPN?

Im Deutschen steht die Abkürzung VPN für „Virtuelles privates Netzwerk“. Damit ist gemeint, dass Daten im Zuge von Internetrecherchen schlichtweg privat bleiben und nicht an Dritte weitergeben werden. Über VPN-Programme wird eine Verbindung zu einem beliebigen Server in der Welt aufgebaut und die eigene Identität so verschlüsselt, dass Außenstehende keinen Zugriff auf diese haben. Das bedeutet, es entstehen keine Spuren im Internet und eine Anonymität ist gewährleistet. Auf der einen Seite ist dies interessant, weil so Länderbestimmungen und Zensuren im World Wide Web umgangen werden können. Auf der anderen Seite ist die Anwendung von free VPN spannend, da keine Datenerhebung möglich ist. So behalten Personen die Hoheit über ihre Informationen und der Identitätsdiebstahl im Internet wird verhindert.

Wie funktioniert VPN?

Kurz erklärt: Der Laptop-Nutzer baut über eine VPN-Software eine Verbindung zu einem beliebigen VPN-Server in der Welt auf. Auf dem Weg zu dem Server bleibt die Identität durch eine eindeutige IP-Adresse bestehen. Erst der VPN-Server verschlüsselt die Daten und „tauscht“ die IP-Adresse durch eine andere aus. Anschließend wird die Zieladresse des Nutzers aufgerufen, sodass diese Verbindung völlig anonym ist. In anderen Worten lässt es sich auch wie folgt erklärten:

  1. Ein VPN-Client stellt über ein VPN-Protokoll eine sichere zu einem VPN-Server her.
  2. Der VPN-Server prüft den Zugang, einigt sich mit dem Client auf eine sichere Kommunikation und stellt die Verbindung her.
  3. Es resultiert eine verschlüsselte „Tunnel“-Verbindung zwischen Server und Client, die eine physische Verbindung vorspielt.
  4. Der VPN-Client kann nun auf dieses Netzwerk zugreifen und darüber auf die verschiedensten Webseiten zugreifen.

Warum sollten VPN-Anfragen blockiert werden?

Die IP-Adresse der verschiedenen Benutzer gibt Aufschluss über die benutzten Endgeräte sowie über den Standort und weitere wertvolle Informationen. Als privater Anwender ist es verständlich, dass diese Daten nicht veröffentlicht werden sollen. Nichtsdestotrotz sind diese Daten für Unternehmen überlebenswichtig. Besitzen diese keine Informationen darüber, wer ihre Zielgruppe ist und auf welcher Weise sie Produkte und Angebote nutzen, können sie keine Optimierungen durchführen. Die Folge ist, dass die Bedürfnisse der Kunden nur unzureichend befriedigt werden können. Umsatzeinbußen sowie Insolvenzen resultieren daraus, da Kunden weniger bei den Unternehmen einkaufen.

Dieses Plugin unterstützt WordPress-Seitenbetreiber

WordPress wäre aber nicht WordPress, wenn es nicht einen Anwender gäbe, der dieses Problem erkannt und es durch ein Plugin gelöst hätte. Gerade weil dieses CMS-System von derart vielen Benutzern ausgewählt wird, gibt es eine breite Auswahl an Erweiterungen, um die Funktionen einer Webseite zu optimieren. Mit dem „Proxy & VPN Blocker“ -Plugin von RickstermUK lassen sich sämtliche Anfragen von VPN-Sever verhindern. Das Tracking der Besucher ist damit weiterhin möglich!

Fazit

Datenschutz im privaten Bereich ist sinnvoll. VPN-Anbieter ermöglichen durch die Verschlüsselung der eigenen Daten eine hervorragende Anonymität im Internet. Für Unternehmer ist der Vorbehalt von Nutzerinformationen allerdings von Nachteil, sodass Produkte oder Dienstleistungen für den Endverbraucher nicht optimiert werden können. Anwender von WordPress können solche Anfragen allerdings mithilfe von Plugins verhindern und das Tracking weiterhin durchführen.

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