Donnerstag , 21 November 2019
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Forex Trading: Das müssen Sie über den Handel mit Devisen wissen

Forex Trading: Das müssen Sie über den Handel mit Devisen wissen

Millionen von Menschen weltweit handeln tagtäglich mit Währungen. Sie nutzen Kursschwankungen um Gewinne zu erzielen und reagieren im richtigen Moment mit dem Kauf und Verkauf von Anlagen. Wir verraten Ihnen, was Sie über Forex Trading wissen müssen.

Was ist Forex Trading?

Forex bedeutet Foreign Exchange und umschreibt das Handeln mit Devisen. Der Devisenmarkt bestimmt den relativen Wert aller Währungen zueinander. Er ist also ausschlaggebend für den jeweils gültigen Wechselkurs. Das Forex Trading fungiert auf diesem Markt, indem Investoren mit den Währungen handeln. Ein Beispiel:

Ein Trader auf dem Devisenmarkt erwartet, dass der Euro im Verhältnis zum Dollar steigen wird. Er wendet also Euros auf, um damit Dollars zu kaufen. Sobald der Kurs gestiegen ist, tauscht er seine vorhandenen Dollars wieder in Euros zurück. Er hat also zu einem niedrigeren Preis Dollars gekauft und zu einem höheren Kurs wieder umgetauscht. Daraus resultiert ein Gewinn. Wenn der Dollar allerdings nicht wie erwartet gestiegen, sondern gar gesunken wäre, hätte der Trader Verluste gemacht.

Was steckt hinter dem Wechselkurs?

Der Wechselkurs ist der zentrale Faktor beim Forex Trading. Da sich die Kurse ständig zueinander ändern, bietet der Devisenmarkt den Tradern viele Möglichkeiten. Der Grund für diese ständigen Schwankungen der Währungen zueinander ist, dass sie auf einem Markt gehandelt werden, wie auch Aktien und Güter. Wie überall bestimmt auch hier die Nachfrage den Preis:

  • Sinkt die Nachfrage nach einer Währung, sinkt auch ihr Wert
  • Nimmt die Nachfrage allerdings zu, steigt der Wert

Verantwortlich für eine steigende oder sinkende Nachfrage sind verschiedene Faktoren. Zu einem der wichtigsten Gründe zählt der Handel mit Waren. Exportiert beispielsweise Frankreich Waren nach Nordamerika, müssen die belieferten Unternehmen ihre Rechnungen im Regelfall in Euro bezahlen. Es kommt also es seitens der USA zu einer hohen Nachfrage nach Euros. Daraus resultiert, dass der Eurokurs steigt.

Manche Ereignisse können dafür verantwortlich sein, dass die Währungen nicht mehr im angemessenen Verhältnis zueinanderstehen und ein Kurs zu sehr steigt oder sinkt. Um dies zu verhindern, handeln die jeweiligen Zentralbanken mit den Währungen. Auf diese Weise schaffen sie eine Stabilität auf dem Devisenmarkt.

Welche Vorteile bietet das Forex Trading?

Forex Trading gehört zu einem der beliebtesten Handelsmodelle. Privatanleger wie auch große Investoren agieren auf dem Devisenmarkt. Dieser bietet einen weltweiten Zugang und ist nahezu rund um die Uhr erreichbar. Eine Vielzahl verschiedener Faktoren, die Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen, machen das Handeln auf dem Devisenmarkt äußerst spannend. Außerdem eignet sich das Forex Trading für Personen mit begrenztem Kapital wie auch für Großanleger.

Einer der bedeutendsten Vorteile des Forex Trading ist die hohe Liquidität. Weltweit handeln Millionen Menschen am Devisenmarkt, was für einen überaus hohen Geldfluss sorgt.  2016 wurden rund fünf Milliarden US-Dollar am Tag umgesetzt, drei Jahre später soll diese Zahl auf fünf Billionen gestiegen sein. Die hohe Liquidität sorgt dafür, dass Transaktionen sehr schnell und einfach durchzuführen sind. Daraus resultieren niedrige Transaktionskosten. Die geringen Gebühren öffnen den Markt damit auch für Trader, die mit kleinen Kursbewegungen spekulieren oder kein allzu hohes Kapital einsetzen. Um allerdings auch kleinere Investitionen sinnvoll anzulegen, sind Trading-Plattformen und Softwarelösung eine gute Option. Diese ermöglichen es, die Kursschwankungen jederzeit im Blick zu behalten, um auf Veränderungen reagieren zu können. Hier wird erklärt, wie Privatpersonen eine seriöse Trading-Plattform finden.

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Über Toni Ebert