Sonntag , 26 September 2021
ANZEIGE: Startseite » Technik » Internet & Co » 5 Dinge, die Sie über Cybersicherheit wissen sollten
5 Dinge, die Sie über Cybersicherheit wissen sollten

5 Dinge, die Sie über Cybersicherheit wissen sollten

Wer im Internet surft, der wird begeistert sein, wie viele Informationen hier aufgerufen werden können. Heute mag das Internet ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden sein – aber das Internet hat nicht nur Vorzüge, sondern hier lauern auch die einen oder anderen Gefahren. Denn Cyberkriminelle warten nur darauf, dass Anwender Fehler machen, um so an Ihre Daten zu kommen, um in weiterer Folge einen nicht unerheblichen Schaden anrichten zu können. Worauf ist also zu achten, wenn man im Internet surft?

Privatsphäre durch Verschlüsselung schützen

In einem gewissen Umfang wird bereits mit Verschlüsselung gearbeitet. Denn es gibt einige Unternehmen, die die Daten ihrer Kunden verschlüsseln – beispielsweise Banken. Hier wird in der Regel mit TLS- oder auch SSL-Zertifikaten gearbeitet. Nachdem Sie die Homepage von Ihrer Bank aufgerufen haben, werden Sie in der Browserzeile links ein Vorhängeschloss erkennen können – das heißt, die Verbindung zwischen dem Browser und dem Server ist verschlüsselt. Wird ein Formular aufgerufen ohne dem Symbol, so ist es möglich, dass ein Hacker ein Schadprogramm auf den Websiten-Server schleusen kann. Das Programm hört die Kommunikation ab und beginnt den Datendiebstahl. Mit TLS/SSL-Verschlüsselung ist es nicht möglich, die Kommunikation abzuhören.

Ein VPN kann Ihre Privatsphäre schützen

Zu Beginn geht es darum, VPN zu erklären, um ein richtiges Bild vermitteln zu können: Beim virtuellen privaten Netzwerk – eben VPN – wird die IP Adresse verschlüsselt. Zudem ist es nicht möglich, dass die Aktivitäten im Internet verfolgt werden können. Für Dritte ist es somit unmöglich, einen Überblick zu bekommen, auf welchen Internetseiten der Anwender gerade unterwegs war. Besonders empfehlenswert, wenn es um den Schutz vor Hackern geht. Denn wenn Aktivitäten nicht nachvollziehbar sind bzw. die Besuche auf den diversen Internetseiten so verschlüsselt sind, dass man keine Daten findet, so ist ein Datendiebstahl bzw. ein Angriff auf den Rechner des Anwenders kaum möglich.

Da es viele unterschiedliche VPN Anbieter gibt, sollte im Vorfeld ein Vergleich angestellt werden. Nur so werden Sie mit Sicherheit den passenden Anbieter finden – wobei anzumerken ist, dass es wohl ratsam ist, sich für ein Premium-Paket zu entscheiden. Interessieren Sie sich für ein kostenloses Angebot, so werden Sie wohl bemerken, dass diese Ihre Daten nicht vollständig schützen oder sogar an Dritte weitergeben.

Vorsicht im sozialen Netzwerk

Wer im Internet surft, der wird mit Sicherheit die Dienste eines sozialen Netzwerks nutzen. Dazu gehören etwa Facebook, Instagram oder Twitter. Wichtig ist, dass man a) nicht für alle Plattformen dasselbe Passwort benutzt, da einmal ein gehacktes Passwort dazu führt, dass der Cyberkriminelle einen Zugriff auf alle Plattformen hat und b) vorsichtig ist, welche Inhalte gepostet werden. Denn auch wenn die Privatsphäreeinstellungen derart sind, dass nur „Freunde“ die Posts lesen können, ist es dennoch nicht ratsam, zu posten, dass man in den nächsten Tagen außer Haus ist. Das lockt nämlich nicht nur Cyberkriminelle an, sondern auch Einbrecher.

Standorterkennung deaktivieren

Das ist auch der Grund, wieso Sie die Standorterkennung deaktivieren sollten. Denn das erhöht die Gefahr, dass tatsächlich einmal Kriminelle ihre vier Wände aufsuchen, wenn Sie stets angeben, im Ausland zu sein. Bei der Standorterkennung wird oft automatisch beim Posting hinzugefügt, wo man sich befindet – das sollte man daher unbedingt deaktivieren.

Regelmäßig Updates durchführen

Die beste Software gegen Viren und Schadprogramme hilft nicht, wenn man auf die Updates verzichtet. Denn jede Software wird mit der Zeit erneuert – und Updates schließen nicht nur Sicherheitslücken, sondern verbessern das Programm und sorgen des Weiteren für eine Aktualisierung, um neue Schadsoftware erkennen zu können. Denn die Cyberkriminellen werden natürlich immer einfallsreicher und versuchen mit neuen Codes und Strukturen sodann Viren wie Programme auf den Rechner zu schleusen.

Fluch und Segen zugleich

Das Internet mag Fluch und Segen zugleich sein. Wichtig ist, dass man die Gefahren nicht unterschätzt und entsprechend handelt, um sich vor Cyberkriminellen zu schützen.

Über Toni Ebert