Mittwoch , 28 Juni 2017
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Smartphone: Welches Netz ist das beste?

Smartphone: Welches Netz ist das beste?

Das Handy wird schon lange nicht mehr primär zum Telefonieren genutzt. Die Situation hat sich noch verschlechtert, als Smartphones aufkamen. Längst ist mobiles Internet das wichtigste Gut. Da das Netz die Qualität des mobilen Internet bestimmt, stellt sich natürlich die Frage, welches wohl am besten ist. Und die einfache Frage ist dann doch so schwer zu beantworten.

Drei Netzbetreiber

In Deutschland gibt es drei Mobilfunknetze: Telekom, Vodafone, o2. Die ersten beiden werden als D-Netz bezeichnet, weil sie früher in vergleichsweise niedrigen Frequenzen um 900 MHz angesiedelt waren. o2 (und E-Plus) nutzen das E-Netz, das traditionell bei 1800 MHz funkt. So ist das heute aber nicht mehr. Die Frequenzen wurden mehrmals neu verteilt, alle Anbieter funken jetzt in in den verschiedenen Frequenzen. Daran kann man also keinen Unterschied mehr festmachen.

Wichtiger als die Frequenz ist der Ausbau des Netzes. Dieser unterscheidet sich bei den einzelnen Anbietern, jedoch auf einem ziemlich hohen Niveau. Wenn die Frage nach dem besten Netz gestellt wird, sollte automatisch auch danach gefragt werden, um welchen Ort es geht. Da die Anbieter auch stets ihr Netz weiter ausbauen, ist die Antwort selten lange gültig. In Tests von Chip, Connect und vielen weiteren schneidet die Telekom meist am besten ab. Zwischen Vodafone und o2 gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, mal ist der eine besser, mal der andere. Letztendlich sollte man die Netzwahl entweder an den eigenen Erfahrungen oder am konkreten Angebot festmachen.

Smartphone mit Vertrag kaufen

Auf der Suche nach einem Mobilfunkvertrag sollte zudem die Frage gestellt werden, ob das Smartphone direkt beim Anbieter oder beim Hersteller gekauft werden soll. Beides hat Vor- und Nachteile. Wer technikaffin ist, will vielleicht bei einem Modellwechsel direkt ein neues Smartphone bekommen. Das ist bei einem Handy-Vertrag eher schwierig. Manchmal sind die Geräte an das Netz gebunden und nur die teuren Tarife bieten ein neues Smartphone jedes Jahr. Dafür sind sie günstiger in der Anschaffung. Ein Teil des Kaufpreises wird meistens auf die monatliche Grundgebühr umgelegt. Insgesamt kommt man – gerade bei wertstabilen Smartphones wie iPhones – mit einem subventionierten Gerät aus einem Vertrag oftmals in der Summe besser weg.

Angebote vergleichen

Wer trotz allem nicht zu viel bezahlen will, sollte vorher Angebote vergleichen. Wichtig zu wissen ist, was mindestens enthalten sein sollte. Wer kaum telefoniert, benötigt vielleicht keine Allnet-Flat, anderenfalls sollte das schon im Angebot enthalten sein. Die SMS-Flat ist nice-to-have, wenn sie dabei ist, aber wirklich notwendig ist sie nicht mehr. Die Kommunikation findet heutzutage vor allem über WhatsApp oder Facebook Messenger statt – wofür also noch SMS verschicken? Anders sieht es mit dem mobilen Internet aus. Je nachdem, wie viel mit dem Smartphone unterwegs gemacht werden soll, sollte möglichst viel Traffic enthalten sein. Wer seine WhatsApp-Nachrichten vor allem in Textform bekommt und ansonsten meist Zugriff auf WLAN hat, kann schon mit 500 MB im Monat glücklich werden. Wer viel mit dem Smartphone macht, sollte schon im GB-Bereich denken.

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