Donnerstag , 2 April 2020
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Rückenschonend schlafen: So fördern Schlafsysteme und Co. die Gesundheit

Rückenschonend schlafen: So fördern Schlafsysteme und Co. die Gesundheit

 

 

 

 

Statistisch leidet jeder dritte Erwachsene regelmäßig an Rückenschmerzen. Die Ursachen dafür sind vielfältig und reichen von einer Erkrankung des Skeletts bis hin zu einer fehlerhaften Haltung und mangelnder Bewegung. Doch auch im Schlaf finden sich Auslöser für die Beschwerden. Nämlich dann, wenn Bett und Kopfkissen für den Körper ungeeignet sind. Wir verraten Ihnen, wie Sie zukünftig rückenschonend schlafen und Beschwerden vorbeugen.

1. Schlafsysteme für einen gesunden Rücken und eine wohltuende Nacht

Die Wahl des richtigen Bettes ist nicht nur für die Schlafqualität entscheidend, sondern auch für die Gesundheit. Denn eine zu weiche oder zu harte Matratze kann zu schmerzhaften Rückenschmerzen und Verspannungen führen. Abhilfe schafft ein Schlafsystem, bei dem jede Komponente des Bettes perfekt aufeinander abgestimmt ist. Diese haben das Ziel, die Schulterzone, Bandscheibe und Wirbelsäule zu entlasten und Lendenwirbelbereich sowie Nacken zu stützen. Gleichzeitig legen Schlafsysteme aber auch einen hohen Wert auf Komfort und Schlafklima. Dadurch werden alle Faktoren, die für einen gesunden Schlaf notwendig sind, berücksichtigt.

Das Schlafsystem von Schramm beispielsweise besteht aus zwei Matratzen. Die Obermatratze passt sich dem Körper an und wirkt druckausgleichend. Der Federkern wird individuell auf Gewicht und Anatomie abgestimmt. Die Untermatratze stellt die Basis dar. Sie federt den Druck ab, indem sie die Bewegungen ausgleicht. Ein gutes Schlafsystem sorgt also nicht nur dafür, dass Sie sich morgens erholt und ausgeruht fühlen. Es schont auch den Rücken und beugt Erkrankungen des Skeletts vor.

Wichtig ist zudem auf die Materialien und Verarbeitung der Bettsysteme zu achten. So werden beim Zwei-Matratzen-System die Polsterschichten aneinandergeheftet anstatt verklebt. Dadurch können Luft und Feuchtigkeit in der Matratze zirkulieren. Vor allem Allergiker sollten darauf achten. Denn eine schlechte Luftzirkulation und Feuchtigkeit bieten den perfekten Nährboden für Milben. Bei einer Hausstaubmilbenallergie empfehlen sich auch Bettsysteme, die auf Allergiker abgestimmt sind.

2. Das richtige Kopfkissen wählen

Schmerzen im Nacken, Verspannungen im oberen Rücken und sogar Kopfschmerzen können auf ein falsches Kopfkissen zurückführen. Denn sowohl die Schlafposition als auch das Schwitzverhalten sind bei der Wahl entscheidend. Sogar die Matratze des Bettes spielt für das passende Kopfkissen eine Rolle. Umso weicher die Matratze, desto tiefer sinken die Schultern ein. Demzufolge erhöht sich der Abstand zwischen Oberfläche und Ohr und das Kissen muss höher sein. Wer allerdings schmale Schultern hat oder beim Liegen nur wenig einsinkt, sollte ein niedrigeres Kopfkissen wählen. Ein niedriges Kissen oder gar ein Nackenkissen sind außerdem ratsam, wenn Sie bevorzugt auf dem Rücken schlafen. Um das passende Kopfkissen zu finden, sollten Sie folgende weitere Aspekte beachten:

  • Drehen Sie sich im Bett häufig hin und her? Dann wählen Sie ein breites Kissen, damit Sie dieses im Schlaf nicht hinter sich herziehen müssen.
  • Atmungsaktive Kissen fördern die Schlafgesundheit, da sie Feuchtigkeit entgegenwirken. Für Personen, die nachts viel schwitzen, gibt es sogar Modelle mit kühlender Wirkung.
  • Personen mit einer Hausstaubmilbenallergie sollten darauf achten, ein waschbares Kopfkissen zu wählen.
  • Für Bauchschläfer empfehlen sich sehr niedrige Kissen, da sonst die Halswirbelsäule ständig überstreckt ist.

3. Eine rückenschonende Schlafposition finden

Jeder Mensch hat seine bevorzugte Schlafposition, die sich nur schwer verändern lässt. Allerdings können die Positionen rückenschonend ergänzt werden.

Wer gerne auf dem Rücken schläft, sollte ein niedriges Kissen wählen. Dadurch befindet sich die Wirbelsäule in einer neutralen Lage. Um ein Hohlkreuz vorzubeugen, ist es zusätzlich ratsam, ein Kissen unter die Knie zu legen. Dadurch wird zusätzlich die Lendenwirbelsäule entlastet.

Seitenschläfer müssen darauf achten, dass die Wirbelsäule in einer Linie verläuft. Viele neigen außerdem dazu, den Hals abzuknicken. Um das Becken zu entlasten, empfiehlt sich bei dieser Schlafposition ein Seitenschläferkissen.

Die Embryo-Position und das Schlafen auf dem Bauch sind die am wenigsten rückenfreundlichen Schlafpositionen. Denn Bauchschläfer riskieren, dass sie ihren Hals überdehnen. Dies führt zu Kopfschmerzen und Verspannungen. In der Embryo-Stellung ist der Rücken zu stark gekrümmt. Ein Seitenschläferkissen kann dabei helfen, zu verhindern, nachts in diese Positionen zu verfallen.

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