Samstag , 15 Dezember 2018
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Reisen in die USA: Ohne Kreditkarte geht gar nichts

Reisen in die USA: Ohne Kreditkarte geht gar nichts

Eine Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten steht bei vielen ganz oben auf der Wunschliste. Wer jedoch plant, einen Aufenthalt in den USA zu verbringen, muss sich zunächst eine Kreditkarte besorgen, sofern man noch keine besitzt. Ohne das Plastikgeld läuft in den Staaten gar nichts. Dies beginnt bereits bei der Bearbeitungsgebühr für den zwingend erforderlichen ESTA-Antrag.

Zahlungsmittel Kreditkarte

Erstaunliche Metropolen und traumhafte Landschaften: Reisende dürfen in den USA viel erwarten. Für den Zahlungsverkehr im Urlaubsland sind sie jedoch auf zwei Methoden beschränkt: Bargeld oder Kreditkarte. Zahlungsmittel Nummer eins bleibt die Kreditkarte. Was für Europäer oft recht ungewöhnlich erscheint, ist für US-Amerikaner Standard. Sogar kleine Beträge zahlen sie mit dem Plastik-Geld. Für Urlauber erweist sich die Kreditkarte als vielfach zwingend notwendig. So dient sie als Nachweis für die Kreditwürdigkeit eines Menschen. Meist kann ohne eine Kreditkarte kein Mietwagen, Flug oder Hotel gebucht werden, auch Kautionen werden mittels der Kreditkarte hinterlegt. Mit der Plastikkarte gewährt man zudem die Tips (Trinkgelder) im Restaurant oder Diner, sofern man mit Karte zahlt. Außerdem lässt sich mit einer Kreditkarte überall im Land Bargeld an den Automaten ziehen und sogar Arztrechnungen bezahlen. Am weitesten verbreitet sind die Marken Visa und Mastercard. Sie finden nahezu überall Akzeptanz. Hier geht’s zur Quelle, welche Karten außerdem für Reisende interessant sind.

Tipp: Vor der Abreise sollte das Tageslimit bzw. der Verfügungsrahmen der Karte überprüft und gegebenenfalls erhöht werden. Besonders bei Hotel- oder Flugbuchungen kann dieses sonst schnell ausgereizt sein. Eine zweite Kreditkarte einer anderen Marke ist unbedingt empfehlenswert. Zwar kann mit einer gültigen EC-Karte auch an Automaten Geld abgehoben werden, jedoch ist diese Karte anderweitig nicht als Zahlungsmittel möglich. Das Auswärtige Amt schreibt in den Allgemeinen Reisehinweisen für die USA: „Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar“.

Bargeld nur für kleine Beträge

Nur Bares ist Wahres: zumindest bis zu einem Betrag von rund 20 Dollar. Höhere Beträge zahlt man in den USA in aller Regel mit einer Kreditkarte. Dennoch ist es ratsam, Dollarnoten mitzuführen. Denn zum Beispiel auf dem Land ist Bargeld durchaus gern gesehen und nicht immer steht ein Automat zur Verfügung. Entweder 20er oder 50 Dollarnoten sowie einige ein Dollar Scheine gehören ins Portemonnaie. Da das Abheben von Bargeld oftmals mit Gebühren verbunden ist, lohnt es sich einmal einen größeren Betrag abzuheben anstatt mehrfach kleinere. Bargeld in das Land einzuführen ist jedoch nur in kleinen Beträgen für die ersten ein bis zwei Tage sinnvoll, da der Umtausch in Deutschland mit noch höheren Gebühren verbunden ist. Die noch vor einigen Jahren beliebten Traveler Cheques gelten zwar nach wie vor als sicheres Zahlungsmittel und werden auch akzeptiert, haben aber in ihrer Bedeutung dank der guten und sicheren Konditionen der Kreditkartenanbieter an Relevanz verloren.

Fazit: Für eine Tour in die USA benötigen Reiselustige immer mindestens eine Kreditkarte. Sie gilt nicht nur als gängiges Zahlungsmittel, sondern dient auch dem Hinterlegen von Kautionen für Mietwagen oder Hotels sowie als Nachweis der Bonität eines Menschen. Bargeld wird für die Bezahlung kleinerer Summen bis 20 Dollar genutzt und kann ebenfalls mit einer Kreditkarte am Automaten abgehoben werden. Vor der Abreise sollte der Kreditrahmen der Karte geprüft werden.

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