Mittwoch , 11 Dezember 2019
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Netzteilgehäuse: damit das Netzteil gut geschützt ist

Netzteilgehäuse: damit das Netzteil gut geschützt ist

Auch wenn Bastler ihr Augenmerk vorwiegend auf andere Hardware-Komponenten wie Grafikkarte oder Prozessor legen, sollten sie das Netzteil nicht ganz außer acht lassen. Das gilt insbesondere, wenn sie ihren Rechner aus verschiedenen Bauteilen selber zusammenbauen. Und auch wenn Computerbesitzer ein defektes Netzteil austauschen müssen, sollten sie sich zunächst einmal die Frage stellen, ob sie ein Gehäuse mit Netzteil oder beide Komponenten getrennt kaufen möchten.

Bastler, die ihren Rechner selbst zusammenbauen oder einen Rechner modifizieren wollen, sollten sich zunächst einmal über das jeweilige Gehäuse informieren. Schließlich müssen sie wissen, wo sich die verschiedenen Steckplätze, Schnittstellen und Laufwerksschächte befinden, damit die Komponenten möglichst gut zusammen passen.

Die verschiedenen Gehäuse-Formate

Was die Sache schwierig macht, ist die Tatsache, dass es insgesamt 17 verschiedene Formate für PC-Gehäuse gibt. Am gängigsten ist jedoch das sogenannte ATX-Format. Dieses hat eine Länge von 305 und eine Breite von 244 Millimetern. Zwar passen viele Hersteller ihre Hardware-Komponenten an dieses Format an. Jedoch sollten sich die User vorab vergewissern, ob die Komponenten auch wirklich kompatibel mit dem Gehäuse sind.

Das Netzteil wird grundsätzlich entweder an der Unter- oder Oberseite des Gehäuses platziert. Es gibt aber sehr wohl auch Computergehäuse, in welchen Platz für zwei Netzteile vorgesehen ist.

Wenn das Netzteil getauscht werden muss

Macht der Computer eines Tages nicht mehr, was er soll, liegt das vielfach schlicht und ergreifend daran, dass das Netzteil kaputt ist. Der Besitzer muss also nicht gleich zwangsläufig das komplette Gerät ersetzen, sondern es reicht völlig aus, wenn er das Netzteil austauscht. Und dafür ist nicht einmal sonderlich viel handwerkliches Geschick erforderlich.

Für den Wechsel des Netzteils muss zunächst einmal das Gehäuse des Computers geöffnet werden, was mit einem Kreuzschlitzschrauber binnen kürzester Zeit erledigt ist. Natürlich darf der Rechner für diese Arbeit nicht am Stromnetz hängen. Wichtig ist jedoch, dass das Netzteil in seinem Gehäuse bleiben soll.

Was beim Kauf eines neuen Netzteils wichtig ist

Auch wenn der Preis allzu verlockend erscheint, sollte der Käufer nicht nur auf einen günstigen Preis schielen. Denn günstige Angebote haben oft einen ganz gravierenden Nachteil: Oft hat der Kabelstrang für den Mainboard-Stecker gerade einmal eine Länge von 30 Zentimetern. Für viele Gehäuse reicht diese Länge allerdings nicht aus. Die Kabelstränge eines guten Netzteils sollten mindestens die doppelte Länge haben, damit sie problemlos eingebaut werden können.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist natürlich auch die Leistung des Netzteils. Diese wird bei den Bauteilen in sogenannten Watt-Klassen angegeben. Natürlich muss der Besitzer des Computers aber vorab wissen, wie viel Leistung für den reibungslosen Betrieb der Hardware-Komponenten erforderlich ist. Das können sie relativ schnell mit Hilfe eines Online-Rechners ermitteln. Hier müssen sie nur verschiedene Faktoren wie etwa die Zahl der Laufwerke oder den Prozessortyp eingeben, um zu erfahren, wie leistungsstark das Netzteil sein sollte.

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