Mittwoch , 17 Oktober 2018
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Mode im XXL-Format gekonnt kombinieren
Oversize-Kleidung liegt aktuell im Trend. Wem sie steht und was gerade Plus-Size-Damen beachten sollten, verrät dieser Ratgeber.

Mode im XXL-Format gekonnt kombinieren

Mode im XXL-Format gekonnt kombinieren

Das XXL-Format ist in der Modewelt in. So könnte man meinen, denn in so manchem Shop, dessen Größenrepertoire in der Regel bei Kleidergröße 42 endet, gibt es mittlerweile die XXL-Stöberecke, in der Oversize-Modelle zu finden sind. Grund genug einmal die Mode ab Kleidergröße 42 zu beleuchten. Welche Tricks, Tipps und Kniffe es gibt, um sich auch in größeren Größen schick zu kleiden, zeigt dieser Ratgeber.

  1. Weite Hosen liegen im Trend – und machen schlank

Das Jahr 2018 ist das Jahr der weiten Hosen. Hochgeschnittene Marlenehosen oder Jeans im Boyfriend-Stil sind absolut angesagt und ideal für Plus-Size-Damen. Die Hosen sitzen locker, umspielen die Figur – und sind obendrein noch super bequem zu tragen. Da fällt es leicht auf Leggins und Skinny Jeans zu verzichten, die nicht sehr figurschmeichelnd sind. Wer dennoch zur engen Hose greift, sollte ein dunkles Modell wählen. Das hat einen einfach zu erklärenden Grund: Auf hellen Farben reflektiert Licht besonders gut. Dadurch wirkt die Oberfläche, sprich die Plus-Size-Dame in heller Kleidung, deutlich größer als sie eigentlich ist.

Das No-Go: Bitte keine Bootcut-Jeans tragen! Diese machen frau nicht nur kleiner, sondern auch blöckischer und damit kräftiger, als dies eigentlich der Fall ist. Wenn die Bootcut-Jeans zu den erklärten Lieblingsteilen gehört, darf diese ausschließlich zu hohen Schuhen getragen werden. Auch eine Vielzahl aufgesetzter Hosentaschen kann die Optik verbreitern.

 

2. Der perfekte Rock: Midi-Länge und A-Form

Ein Midi-Kleid und Pumps sind eine gute Kombination für mollige Frauen. Der Absatz streckt optisch und der Stoff des Kleides fällt fließend.

Ein Midi-Kleid und Pumps sind eine gute Kombination für mollige Frauen. Der Absatz streckt optisch und der Stoff des Kleides fällt fließend.

Der perfekte Rock für das Modejahr 2018 hat eine klare Form. Er reicht bis kurz unter die Knie und ist in der sogenannten A-Form geschnitten. Dieser Schnitt bringt folgende Vorteile mit sich: Oberschenkel, Po und Hüfte werden durch den Rock sanft umspielt. Wer das Oberteil leicht in den Bund schoppt, zaubert eine Figur in der sogenannten „Sanduhrform“. Und das ist nicht nur Plus-Size-freundlich, sondern liegt absolut im Trend.

3. Die perfekte Bluse: V-Ausschnitt, Wickelvariante oder asymmetrische Schnitte

Blusen die passen – also bei denen alle Knöpfe (wenn vorhanden) locker zu schließen sind, sind ein Must-have im Schrank jeder Plus-Size-Frau. Warum? Weil Blusen, vor allem die mit V-Ausschnitt, ein zauberhaft schönes Dekolleté zaubern und damit Weiblichkeit pur signalisieren. Wer keine V-Ausschnitt-Bluse hat, kann auch jede andere passende Bluse schnell zu solch einem Modell umfunktionieren: Einfach die obersten Knöpfe offen lassen. Wer die geknöpfte Variante scheut, kann auch auf Wickeloptik setzen. Diese Modelle zaubern meist eine besonders schöne Taille. Asymmetrische Schnitte sorgen für Ablenkung und für den Wow-Effekt. Aber Achtung: Volants, Rüschen und Co. sollten nicht auf Höhe der Oberweite angebracht sein (Ausnahme: Frauen mit der Birnen-Körperform). Ansonsten verstärkt diese Betonung den Plus-Size-Effekt. Tuniken mit V-Ausschnitt sind übrigens ebenso erlaubt.

Das No-Go: Wie bereits angedeutet, kann auch beim Styling mit Bluse etwas mächtig schief gehen – nämlich dann, wenn das Kleidungsstück zu eng gewählt wurde. Egal, welche Größe ausgezeichnet ist, Kleidung muss passen. Und dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Kleidungsstücke, die wegen ein bis zwei Kilo zu viel auf den Rippen zu eng wirken, zaubern – rein optisch betrachtet – gleich fünf Kilo oder mehr auf die Rippen. Dann lieber eine Nummer größer ordern und schlanker aussehen

4. Untendrunter ist schummeln erlaubt

Sogenannte Shapewear wurde kreiert, um zu schummeln. Diese Form der Unterwäsche sitzt eng an der Haut und schummelt das eine oder andere Pölsterchen schnell weg. Wer mit Ernährungsumstellung oder Diät noch nicht das Wunschgewicht erreicht hat, kann trotzdem im neuen Kleid ausgehen. Shapewear sollte aus atmungsaktivem und ohne Nähte gefertigt sein. Diese zeichnen sich sonst ab und verraten die Schummelei. Tipp: Mit Shapewear untendrunter ist ein Etuikleid eine besonders gute Variante, um zum Geschäftsmeeting, zum Abenddate oder zur Messe zu gehen. Auffällige Accessoires runden das Styling bestens ab.

5. Der Schuh-Trick: Hohe Haken strecken. Gemütliche Schuhe sind eher contra-produktiv.

Nur wer sicher in High Heels laufen kann, darf die hohen Hacken auch tragen. Pumps sind die bequemere Variante.

Nur wer sicher in High Heels laufen kann, darf die hohen Hacken auch tragen. Pumps sind die bequemere Variante.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass hohe Schuhe die Beine optisch strecken und damit auch den ganzen Körper schlanker erscheinen lassen. Grundsätzlich jedoch gilt: High Heels dürfen nur an die Füße der Frauen, die auch in High Heels laufen können. Ein Blockabsatz ist übrigens deutlich bequemer als der Pfennigabsatz und bringt denselben Effekt. Schuhe müssen also vor allem eins: passen. Tipp: Pumps in der Farbe Nude sind die beste Wahl zum eingangs beschriebenen Midi-Rock.

6. Die perfekte Jacke zum Outfit

Häufig rundet eine Jacke erst das Outfit ab. Doch welche soll es sein? Weite Jacken, sogenannte Boyfriend-Blazer, sind das ideale i-Tüpfchelchen für die Plus-Size-Frau. Diese Blazer sind länger geschnitten und kommen ohne Taillierung aus. Das streckt den Körper optisch.

Das No-Go: Kurze Blazer sind beim Styling verboten. Sie verkürzen den Körper ebenso wie flaches Schuhwerk.

 

Abbildung 1: pixabay.com © 3179289 (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © zibuxin (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © Pexels (CC0 Public Domain)

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Über Micha

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