Montag , 16 Januar 2017
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Mehr Mobilität durch einen Rollator

Mehr Mobilität durch einen Rollator

Mit zunehmendem Alter fallen viele Bewegungen schwerer. Rollatoren geben Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, einen Großteil ihrer Unabhängigkeit wieder zurück. So führt der fahrbare Gehwagen dazu, dass alltägliche Notwendigkeiten auch von gehbehinderten oder körperlich schwachen Personen allein bewältigt werden können, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

Private Investition in die Mobilität oder Kassenleistung?

Soll ein Rollator den Alltag erleichtern, ist der Arzt der erste Ansprechpartner. Er stellt ein Rezept für ein medizinisches Hilfsmittel aus. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Rollator, der in einem stationären Sanitätshaus oder einem Online-Sanitätshaus bestellt werden kann. Leider zahlen die Kassen nur sehr einfache Modelle, die ihren modernen hochwertigeren Kollegen in vielen Dingen nachstehen. Dazu zählt in erster Linie das Gewicht des Gehwagens. Kassenmodelle bestehen aus Stahl und besitzen damit ein deutlich höheres Gewicht als Leichtgewichtrollatoren aus Aluminium. Selbstverständlich können sich Patienten jederzeit gegen Aufpreis einen hochwertigeren Rollator zulegen oder den Rollator als Privatleistung kaufen.

Unterschiede in der Ausstattung und Handhabung

Die Qualität der Rollatoren unterliegt großen Schwankungen. Zwar erfordert der sichere Umgang mit dem Gerät keineswegs jede Zusatzausstattung, doch einige wichtige Kriterien sollten bei der Auswahl des Gehwagens immer Beachtung finden. Begonnen beim Gewicht, welches nach Möglichkeit so gering wie möglich ausfällt. Gleichermaßen wichtig erweist sich die Größe der Räder. Kommt der Rollator nur in der Wohnung zum Einsatz, reichen kleine und wendige Reifen aus. Für eine Anwendung im Freien und auf unebenem Boden empfehlen sich große Vollgummireifen, die leichtgängig über Bordsteine oder Treppenstufen gleiten und niemals Luft verlieren. Größe und Breite des Rollators werden von der Körpergröße seines Besitzers bestimmt. Beachtung muss darüber hinaus auch dessen Körpergewicht finden. Manche Rollatoren sind nur bis 80 kg zugelassen, andere bis 100 kg oder gar 150 kg.

Weitere wichtige Entscheidungskriterien

Die Gehwagen verfügen in der Regel über einen Sitz, welcher bei häufiger Nutzung unbedingt eine bequeme biegbare Lehne aufweisen sollte. Leichtgängige und gut erreichbare Bremsen garantieren mehr Sicherheit beim Laufen. Besonders für den Transport von Einkäufen wird der Rollator gern genutzt. Ein entsprechend großer Korb mit einer Zuladung von mindestens 5 kg ist daher sinnvoll. Außerdem ist es besonders ratsam, den späteren Aufbewahrungsort in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Faltbare Rollatoren passen auch hinter Türen und in enge Nischen. Hochwertige Modelle lassen sich hierbei nicht in Fahrrichtung sondern platzsparend längs zusammenfalten. Um die Sicherheit während der Dunkelheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, lohnt die Investition in Katzenaugen sowie einer ausreichenden LED-Beleuchtung. Senioren, die sowohl mit Gehhilfen als auch dem Rollator außer Haus gehen, montieren sehr gern Gehstockhalter an ihren Rollator.

Fazit: Rollatoren schaffen mehr Mobilität und Unabhängigkeit für gehbehinderte oder körperlich schwache Personen. Die Gehwagen können sowohl auf Rezept, als auch als Privatleistung angeschafft werden. Die Ausstattung der Rollatoren variiert stark, daher ist eine gute Beratung vor der Entscheidung für ein Modell sinnvoll.

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