Samstag , 25 März 2017
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Kfz-Versicherung für Fahranfänger: So lassen sich Beiträge reduzieren

Kfz-Versicherung für Fahranfänger: So lassen sich Beiträge reduzieren

An das erste Auto erinnert sich einfach jeder. Stellvertretend steht es für die neugewonnene Freiheit, für Flexibilität aber eben auch für hohe Versicherungsbeiträge. Denn Fahranfänger werden von den Versicherern mit niedrigen Schadensfreiheitsklassen eingestuft, schließlich verfügen sie über kaum Fahrerfahrung und sind dementsprechend öfters in Unfälle verwickelt. Um dennoch den Traum von der Mobilität dank des ersten Autos nicht aufzugeben, sollten beim Versicherungsabschluss folgende Kriterien berücksichtigt werden.

Auto mit niedriger Typenklasse fahren

Wie hoch später die Versicherungsbeiträge ausfallen werden, hängt bereits vom Fahrzeug ab. Für Autos mit niedriger Typenklasse werden geringere Beiträge von den Versicherern erhoben. Zumeist handelt es sich dabei um Kleinwagen mit niedriger Motorisierung. Insgesamt unterteilen die Versicherer die Fahrzeuge in 16 Typenklassen.

Versicherungstarife vergleichen

Es klingt so simpel, wie es in der Tat auch ist: Wer die optimale Versicherung fürs Auto  sucht, sollte immer vergleichen, am Besten mit Hilfe einer umfangreichen Checkliste Autoversicherung, wie sie die RV24 bietet. Im Tarifdschungel der Anbieter ist für jeden das perfekte Angebot dabei. Per Mouseklick lassen sich alle Optionen leicht checken.

Das Fahrzeug als Zweitwagen versichern

Der wohl einfachste Weg, als Fahranfänger günstig zu einer Kfz-Versicherung zu kommen, ist das Auto als Zweitwagen zu versichern. Eltern, Großeltern, der Lebenspartner oder ältere Geschwister schließen als Dritte den Vertrag ab. Damit kommen ihre günstigeren Schadensfreiheitsklassen zum Tragen. WICHTIG: Die Fahranfänger bauen in der Regel über diese Variante keine eigene Schadensfreiheitsklasse auf. Früher oder später kommen die hohen Tarife dennoch auf sie zu.

Prozente übernehmen

Haben Familienmitglieder über Jahre Prozente gesammelt, können Fahranfänger diese übernehmen. Beschließen etwa die Großeltern zukünftig nicht mehr zu fahren, können die Schadensfreiheitsrabatte zugunsten des Enkels Anwendung finden.

Familienversicherung nutzen

Zahlreiche Versicherungsanbieter offerieren Fahranfängern bessere Konditionen, wenn sowohl Eltern als auch Kinder bei ihnen unter Vertrag sind.

Günstigere Tarife nach „Begleitetem Fahren“

Viele Teenager nutzen die Möglichkeit, mit 17 Jahren bereits den Führerschein zu erwerben. Bis zur Volljährigkeit dürfen die Jugendlichen dann nur in Begleitung eines erfahrenen Beifahrers unterwegs sein. Kfz-Versicherer belohnen dieses sichere Fahren mit günstigeren Tarifen.

Eventuelle Schadensfreiheitsklassen von Motorrädern übernehmen

Manche Jugendliche fahren von Beginn an Motorrad oder Motorroller. Es lohnt sich durchzurechnen, ob die Schadenfreiheitsklassen diesbezüglich übernommen werden können. In diesen Fällen muss immer der Einzelfall individuell kalkuliert werden.

Die Anzahl der Fahrer pro Auto begrenzen

Statistisch betrachtet sind Unfälle wahrscheinlicher, je mehr Personen ein Fahrzeug nutzen. Daher belohnen Versicherer ihre Versicherungsnehmer mit besseren Tarifen, wenn nur der Halter sowie wenige weitere Personen den Wagen fahren. Diese werden namentlich erfasst. Ein Zuwiderhandeln kann im Falle eines Unfalls zu massiven Vertragsstrafen führen.

Fazit: Es existieren verschiedene Modelle, um als Fahranfänger seinen Wagen erschwinglich zu versichern. In der Regel empfiehlt sich das Naheliegende: Tarife vergleichen und jegliche Vergünstigung nutzen.

 

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