Montag , 18 Dezember 2017
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Fotobearbeitung für Einsteiger – was sollte man wissen?

Fotobearbeitung für Einsteiger – was sollte man wissen?

Wer kennt das nicht – kaum sind der Urlaub, die Party oder das Konzert vorbei, werden die entstandenen Fotos begutachtet. Zwar geht das heute dank digitaler Fotografie wesentlich schneller als zu früheren Zeiten, in denen Filme noch entwickelt werden mussten, dennoch kommt es oft genug vor, dass man beim Durchsehen der Bilder feststellt, dass das ein oder andere Motiv leider doch nicht so herüber kommt, wie es geplant war. In Zeiten digitaler Bildbearbeitung ist jedoch fast kein Bild verloren. Nachträglich lassen sich noch erhebliche Verbesserungen erzielen oder auch Kunsteffekte einfügen und das ist auch für Laien durchaus zu meistern.

Große Auswahl an Software

Dabei muss es nicht einmal Photoshop sein. Fotobearbeitung ist heute einfacher denn je und auch kostenlose Programme verfügen über die notwendigen Hilfsmittel, mit denen man Fotos bearbeiten kann, um sie entweder professioneller aussehen zu lassen oder mit Effekten zu versehen. Dabei stehen dem Nutzer zahlreiche Möglichkeiten offen, um weit mehr zu machen als den berühmt berüchtigten „Rote Augen Effekt“ zu korrigieren. Spielend einfach lassen sich beispielsweise Farb- und Lichteffekte einfügen oder viele andere, das Motiv verbessernde sowie kreative Effekte zaubern. Doch welche Software ist die richtige für Einsteiger?

Worauf man bei der Auswahl einer Bildbearbeitung achten sollte

Die Auswahl reicht von ganz simplen, bis zu sehr komplexen Programmen. Am wichtigsten ist eine gute Übersichtlichkeit um sich gut orientieren zu können. Professionelle Software wie Photoshop können Einsteiger jedoch leicht überfordern und den Spaß an der Sache zunichtemachen. Zu simple Programme können hingegen schnell unterfordern. Kostenlose Software wie etwa der Movavi Photo Editor bietet Anfängern einen guten Einstieg in die Welt der Bildbearbeitung. Auch absolute Laien werden sich innerhalb des selbsterklärenden Programms schnell zurechtfinden und Erfolge erzielen. Anhand von Anleitungen oder auch Online-Tutorials kann man sich schnell einen Überblick über das jeweilige Programm und seine Funktionen verschaffen.

Grundlegende Funktionen

Bilder retuschieren und Filter verwenden sind sicherlich die Basic-Funktionen eines jeden Bildbearbeitungsprogramms. So lassen sich unkompliziert verwackelte Bilder schärfen, Helligkeiten oder auch Kontraste anpassen. Einsteiger können oft eine Autofunktion verwenden, bei der die Software die Bearbeitung automatisch durchführt, es lohnt sich jedoch, sich ein wenig in die Materie einzuarbeiten und individuelle Einstellungen anzuwenden. Weiterhin lassen sich mit der entsprechenden Software Bilder unkompliziert drehen, spiegeln oder unkompliziert zuschneiden.

Erweiterte Funktionen

Auch fortgeschrittenere Bildbearbeitung lässt sich mit den meisten kostenlosen Programmen durchführen. Dazu gehören beispielsweise Bildveränderungen wie etwa den Hintergrund transparent machen. Auf diese Weise lassen sich Bilder zu völlig neuen Bildern verwandeln und sogar regelrechte Kunstwerke schaffen. Wer sich ein wenig mit Bildbearbeitung auseinandersetzt, wird schnell merken, welche Möglichkeiten einem die moderne Bildbearbeitung bietet. So wird es möglich störende Elemente aus dem Bild zu entfernen oder auch neue mit in das Bild einzufügen.

Grundlegende Tipps

Bevor man nun mit der Bearbeitung seiner Bilder startet, sollte man sich an wenige unverzichtbare Tipps halten, dazu gehört beispielsweise das ausschließliche Bearbeiten von Kopien des Originals. Der Grund liegt auf der Hand: Sobald das Original bearbeitet und gespeichert wurde, sind die ursprünglichen Bildinformationen weg. Dies kann allerdings in Einzelfällen auch explizit erwünscht sein – zum Beispiel wenn man (hinsichtlich des Datenschutzes) möchte, dass etwa Orts-bezogene Meta-Daten aus dem Header der Bilddatei verschwinden. Weiterhin ist eine gute Ordnerstruktur und Benennung der Bilder notwendig um sie sinnvoll zu organisieren.

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Über Micha

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