Mittwoch , 25 November 2020
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Erektionsprobleme- nicht nur ein Problem im Alter

Erektionsprobleme- nicht nur ein Problem im Alter

Erektionsprobleme, medizinisch Erektile Dysfunktion, betreffen schon lange nicht mehr nur Männer im fortgeschrittenen Alter. Mittlerweile trifft es fast jeden vierten Mann unter 40. Woher das resultiert ist wenig erforscht. Im Gegensatz zu den älteren Männern leiden die Jüngeren selten unter körperlichen Anomalien, die als Ursache benannt werden könnten. Doch wie geht man mit der Situation um? Wie kann der Partner helfen, oder woher bekommt man Unterstützung?

Symptome der Erektilen Dysfunktion

Eines vorab: nicht jeder Mann, der ab und zu Probleme mit der Erektion hat ist direkt von einer Dysfunktion der Erektion betroffen. Oft ist Stress oder erste Erkältungsanzeichen die Ursache. Sollten sich die Probleme aber über ein halbes Jahr ziehen oder bei mehr als zwei Drittel aller Versuche vorkommen, sollte man sich anfangen zu sorgen. In circa 70 Prozent aller Fälle gibt es hierfür körperliche Ursachen. Dazu gehören:

  • Durchblutungsstörungen
  • Testosteronmangel
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Psychische Krankheiten

Probleme erkennen und Hilfe suchen

Oft ist dieser Prozess sehr schleichend. Die körperlichen Zärtlichkeiten werden weniger und der Mann wirkt immer mehr in sich gekehrt. Sie fühlen Versagensängste und wissen nicht so recht an wen sie sich in dieser Situation wenden sollen. Viele versuchen zuerst ihr Problem zu unterdrücken und wollen sich Hilfsmittel wie Cialis Generika kaufen. Doch damit wird zwar die kurzzeitige Funktion wiederhergestellt, man geht jedoch der Ursache nicht auf den Grund. Hier hilft es vorab einen Selbsttest durchzuführen und anschließend sollte man sich aber auf jeden Fall an einen Urologen oder Andrologen aufsuchen. Sprechen Sie ihrem Partner Mut zu, dieser Schritt fällt ihnen oft nicht leicht. Informieren Sie sich vorab wie dieser Besuch ablaufen wird, dass kann helfen die Angst vor dem Termin zu verkleinern.

Was kann “Mann“ tun?

Ganz wichtig ist es zu erkennen, dass man ein gesundheitliches Problem hat und das die Störung meist behandelbar und heilbar ist. Setzt man sich selbst zu sehr unter Druck, baut dies zusätzlich Stress auf und die Störung kann unnötig in die Länge gezogen werden. Als ersten Schritt sollte man auf eine gesunde Ernährung achten. Den ursächlich für den Hauptteil der Erektionsprobleme sind Begleiterkrankungen wie Übergewicht, ein zu hoher Blutdruck oder ein gestörter Zuckerstoffwechsel. Unterstützen Sie die durch den Facharzt empfohlene Behandlung also durch eine konsequente Umstellung Ihrer bisherigen Gewohnheiten. Treiben Sie mehr Sport, nehmen das Auto seltener und toben Sie sich bei der Gartenarbeit an der frischen Luft aus. Und ganz wichtig, verbannen Sie die Zigaretten aus Ihrem Leben.

Was wenn alles nichts hilft?

Sollten die oben genannten Maßnahmen nicht ausreichen, um die Funktion wiederherzustellen, gibt es zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, die von den Krankenkassen übernommen werden können, wenn Ihr Arzt Ihnen ein entsprechendes Rezept ausstellt. Hierzu gehören unter anderem Tabletten zur oralen Einnahme, die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie, die Vakuumtherapie und Schwellkörper-Implantate. Auch mit Hormontherapien wurden schon große Erfolge erzielt.

Hat die Therapie angeschlagen ist es an der Zeit deiner Partnerin zu zeigen, dass wieder alles bereit ist. Schieben sie den ersten Versuch auf keinen Fall zu lange vor sich her, denn die Ausschüttung an Glückshormonen beim Sex trägt maßgeblich dazu bei, dass Sie sich wieder besser fühlen und dass Ihre Partnerin erkennt, dass Sie noch immer begehrenswert für Sie ist und die Probleme gemeinsam bewältigt wurden.

Über Toni Ebert