Mittwoch , 30 November 2022
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Die vielseitigen Anwendungsgebiete von Hanföl

Die vielseitigen Anwendungsgebiete von Hanföl

Die Hanfpflanze ist bereits seit Jahrhunderten bekannt und sehr vielseitig einsetzbar. Als Heilmittel kann sie bei zahlreichen Beschwerden verabreicht werden und Linderung bei Schmerzen verschaffen. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe gilt Hanföl als besonders wertvoll und gut verträglich. Wir geben Ihnen einen Einblick in die unterschiedlichen Anwendungsgebiete von Hanföl.

Was ist drin im Hanföl?

Nicht selten wird Hanföl in einem Atemzug mit CBD Öl genannt. Allerdings unterscheiden sich beide Öle voneinander. Während beim CBD das Öl aus den Blüten sowie Blättern der Hanfpflanze gewonnen wird, wird beim Hanföl das Öl aus den Samen gepresst. In beiden Fällen rufen die Öle keine berauschende Wirkung hervor.

Hanföl ist ein hervorragender Lieferant für gleich mehrere essenzielle Fettsäuren, allen voran Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, weswegen es häufig in medizinischen Produkten oder auch als Lebensmittel Verwendung findet. Weiter beinhaltet Hanföl Linolsäure, Palmitinsäure, Ölsäure, Gamma Linolensäure und Stearinsäure, wovon Zellen und Gehirn gleichermaßen profitieren. Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann Hanföl zu einer ausgewogenen Ernährung und zahlreichen Körperfunktionen beitragen.

Wie wird Hanföl angewendet?

Hanföl, auch Hanfsamenöl genannt, ist vom Geschmack her etwas gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus sollten Sie nicht zu viel Hanföl auf einmal nehmen. Wenn Ihr Körper das Öl gut verträgt, können Sie die Dosis allmählich steigern.

Als Lebensmittel kommt Hanföl überwiegend als Salatöl und als Getränkezusatz zum Einsatz. Beim Braten sollten Sie darauf achten, es nicht zu stark zu erhitzen, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen. Als kosmetische Anwendung leistet Hanföl gute Dienste bei empfindlicher, trockener Haut sowie dermatologischen Krankheitsbildern wie Ekzemen, Schuppenflechte und Neurodermitis. Neben Shampoos und Cremes hilft Hanföl auch bei Muskelverspannungen, Rheuma, hohem Blutdruck und hohem Cholesterinspiegel. Bei Wechseljahrsbeschwerden, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen hat sich Hanföl in der Vergangenheit ebenfalls als hilfreich erwiesen.

Wie wirkt Hanföl und welche Nebenwirkungen können auftreten?

Trotz seiner vielen positiven Eigenschaften und der entzündungshemmenden Wirkung, kann Hanföl nicht als Allheilmittel angesehen werden und ersetzt auch keine ärztlichen Behandlungen. Hanföl in großen Mengen wird meist von Unternehmen der Pharmaindustrie, Kosmetikherstellern und Krankenhäusern gekauft, um von den vielfältigen Wirkungsweisen in den eigenen Produkten zu profitieren. Hanföl sollte dabei nicht mit Cannabis gleichgesetzt werden, da Hanföl keine psychoaktive Wirkung besitzt und bewusstseinsverändernde Zustände auch beim Konsum großer Mengen ausbleiben. Aus diesem Grund ist Hanföl nicht nur gesundheitlich, sondern auch rechtlich unbedenklich und auch für Kinder und Schwangere in jeder Hinsicht ungefährlich. Dennoch können bei äußerlicher Anwendung Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen, Hautreizungen oder -rötungen auftreten. Tragen Sie in diesem Fall kein weiteres Hanföl auf, klingen die Symptome nach kurzer Zeit wieder ab.

Über Toni Ebert