Donnerstag , 24 August 2017
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Baby Buggy Suche – Bestenliste? Vergleichstest? Vergessen Sie es!
Der Quinny kommt im Vergleich fast immer gut weg.

Baby Buggy Suche – Bestenliste? Vergleichstest? Vergessen Sie es!

Der Quinny kommt im Vergleich fast immer gut weg.

Der Quinny kommt im Vergleich fast immer gut weg.

Das sich so eine Baby-Buggy Suche schwierig gestaltet, habe ich schon immer geahnt. Das sie jedoch solche Außmaße annimmt, hätte ich nun auch nicht für möglich gehalten. Kurzum: Nachdem ich gefühlte 100 Vergleichstests für Buggys gelesen hatte und mindestens nochmal genauso viele Bestenlisten durchstöbert habe, konnten wir uns immer noch nicht entscheiden. Dabei schien der passende Kinderbuggy schon in Sichtweite. Andere Sichtweisen allerdings ( und falsche Artikelbeschreibungen bei manchen Anbietern) führten uns von einem Buggy zum Nächsten. Am Ende steht die Erkenntnis, dass man sich den perfekten Buggy dann wohl doch selber bauen müsste. Oder Abstriche macht.

Worauf es beim Kauf eines Buggys also ankommt ist: „Kompromisse machen“. Ich habe anstatt eines Vergleichs oder einer Bestenliste einfach mal die Buggys hinter einer Frage aufgelistet, die auf einen selber zutrifft (oder eben nicht). In Frage kommen für mich insgesamt nur Buggys, mit denen man auch wirklich guten Gewissens mit dem Kind unterwegs sein kann. Also keinen Billig-Buggy der schon nach dem Montieren so aussieht, als würde er ausseinanderfallen (Ausnahme: Flugreisende Eltern).

Darf der Buggy zusammengeklappt auch etwas größer sein?

Falls Ja, dann haben Sie fast die Qual der Wahl, denn alle Buggys lassen sich zumindest soweit zusammenklappen, dass sie problemlos in einen Autokofferraum passen. Mal abgesehen vielleicht von einem Smart oder etwas dergleichen. Wenn ich jetzt unbedingt einen Buggy empfehlen müsste. Dann würde ich keinen einzelnen nennen können. Das kommt ganz auf den Geschmack des Einzelnen an. Der eine legt mehr Wert auf Funktionalität, der andere achtet sehr auf das Design. Was ich aber empfehlen kann, sind ein paar Buggys, die nach meiner Meinung einen Platz an der Sonne einer Buggy-Top-Liste verdient hätten. Zum einen wäre da der Peg Perego Book Classico sowie der Peg Perego Book Plus 2014von selbiger Marke.

Der Peg Perego ist nie eine schlechte Entscheidung. Bezahlbar und sehr gute Qualität für einen Buggy.

Der Peg Perego ist nie eine schlechte Entscheidung. Bezahlbar und sehr gute Qualität für einen Buggy.

Bezahlbar (Preis ca. 280 bis 500 Euro) und trotzdem sehr gut verarbeitet (gute Polsterung, gute stabile Materialien). Durch die Bank weg. Auch gut gefallen hatten mir die Modelle F4 (Kombikinderwagen) von Gesslein und der iX1 von Hartan. Bei letzterem allerdings wollte ich den Kompromiss der für mich zu kleinen,schlecht gefederten Räder und der doch nicht sehr tollen Kompaktheit im zusammengeklappten Zustand nicht machen. Viellecht ein Tipp für die mit mittelmäßigen Platz im Auto.

Der Buggy soll auf Teufel komm raus sehr klein zusammenzuklappen sein?

Die grundsätzliche Regel bei Buggys ist eigentlich die, dass die günstigsten Buggys sich bis auf ein paar Ausnahmen auch sehr klein zusammenklappen lassen. Allerdings taugen die meisten davon auch nichts. Das ist eine persönliche Meinung, aber so einen klapprigen Buggy, wo sich das Kind an etlichen Körperteilen Prellungen oder Schürf- und Schnittwunden zuzieht, ist nichts, was mich begeistert. Für alle anderen (Vielleicht Flugreisende Eltern, die planen, den Buggy noch vor dem Abflug im Urlaub zu entsorgen…), einfach mal nachschauen, was bei den günstigen Bestsellern unter den Klein-Buggys so dabei ist.

Sollte der Buggy unbedingt mit Sitzeinheit zusammenklappbar sein?

Sollten Sie jedoch viel Wert darauf legen, dass man auch mit einem Buggy im Kofferraum einen Großeinkauf mit dem Auto erledigen kann, dann wird die Auswahl an Buggys geringer. Zumindest die Auswahl derer im etwas höheren Preissegment ( 150€ aufwärts). Laut vielerlei Recherchen kann man wohl behaupten, dass es eine handvoll Buggys gibt, die den Anforderungen (Sportsitz/Sitzeinheit zusammenklappbar) genügen und dabei auch etwas taugen. Da wäre der Quinny Zapp Xtra2, der Maclaren Techno XT oder der TFK Dotganz vorne dabei.

Zu den Baby-Buggys von Quinny sollte man unbedingt die Versionen unterscheiden können, sonst bestellt man ganz schnell den falschen Kinderwagen/Buggy. Alleine die „Zapp“-Serie von Quinny hat noch einmal unterschiedliche Varianten:

  • Quinny Zapp (Zusammenklappbar mit Sitzeinheit / keine Höhenverstellung, sprich keine Liegeposition )
  • Quinny Zapp Xtra ( kann nicht mit Sitzeinheit zusammengeklappt werden, also etwas sperriger im Transport )
  • Quinny Zapp Xtra 2 (Zusammenklappbar mit Sitzeinheit + Höhenverstellung / Liegeposition, also die eierlegende Wollmilchsau unter den kompakten Quinnys )

Ich hoffe Ihnen mit diesen Auflistungen ein wenig zur Entscheidung für den richtigen Buggy etwas geholfen zu haben. Und wie anfangs bereits erwähnt: Eigentlich muss man immer Kompromisse eingehen. Den perfekten Baby-Buggy gibt es leider (noch) nicht.

 

 

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Über Patrick Stuhlemmer

Vater, Griller, Fussballfan, Kinogänger, Serienjunkie, Produkttester, Leseratte, Blogger, Kaffeetrinker, Kaufempfehler. Seit Januar 2009 mit Weblog-Deluxe im "Neuland" vertreten. Vorsicht: Beiträge könnten Ironie oder Sarkasmus trotz fehlender Smileys beinhalten! ;-) Ihr findet mich auch auf Google+ oder Twitter

Ein Kommentar

  1. Hallo,

    kann nur bestätigen, was oben geschrieben wurde. Wenn ich heute nochmal einen Kinderbuggy kaufen müsste, dann würde ich immer wieder den Quinny Zapp nehmen. Der ist echt unschlagbar!

    Grüße

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