Mittwoch , 3 Juni 2020
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Wo liegen die Vor- und Nachteile von Türsprechanlagen?

Wo liegen die Vor- und Nachteile von Türsprechanlagen?

Sprechanlagen, wie es sie zum Beispiel vom Hersteller 2N gibt, werden heutzutage in vielen Bereichen eingesetzt und stellen ein Kommunikationsmittel dar. Die Anlagen arbeiten nach dem Prinzip des Telefons, allerdings erfolgt das Gespräch immer laut (vergleichbar mit einer Freisprecheinrichtung) und es gibt keinen Hörer zum Abnehmen. Ein passendes Beispiel sind Türsprechanlagen, wie sie unter anderem in Wohnungen zum Einsatz kommen. Klingelt ein Besucher, dann ertönt in der Wohnung ein Signal, der Bewohner nimmt den Hörer ab und es kann direkt losgesprochen werden. Darf der Besuch rein, dann reicht ein Knopfdruck für die Türöffnung aus.

Sprechanlagen sind aber auch in Büros, in Unternehmen und in Krankenhäuser zu finden. Ein Grund, warum diese in Bürosprechanlagen, Industriesprechanlagen, Krankenhauskommunikation und in Heim- und Haussprechtechnik aufgeteilt werden.

Das sind die Vorteile von Türsprechanlagen

Die zwei wichtigsten Punkte bei den Vorteilen sind in der Sicherheit und im Komfort zu finden. Bei klassischen Klingen ist es so, dass für die Identifizierung des Besuchers die Türe geöffnet werden muss. Es gibt nur ein akustisches Signal das besagt, dass jemand herein möchte. Ohne Öffnen kann jedoch nicht überprüft werden, um wen es sich handelt und ob man die Person überhaupt hereinlassen möchte. Bei der Türsprechanlage sieht es anders aus, denn wenn es hier klingelt, dann kann mit dem Hörer der Besucher identifiziert werden. Darf dieser eintreten, dann öffnet man die Türe. Möchte man dies nicht, dann legt man einfach auf und betätigt den Knopf für die Türöffnung nicht.

Noch besser ist es, wenn die Türsprechanlage mit einer Videokamera ausgestattet ist. Dadurch kann die Person nicht nur akustisch, sondern auch optisch überprüft werden. Die Sicherheit profitiert ebenfalls davon, denn Behauptungen mit der Stimme lassen sich schnell aufstellen. Kommt hingegen ein Bild dazu, dann wird es deutlich schwieriger. Eine solche Sicherheitsmaßnahme ist vor allem dann wichtig, wenn man alleine wohnt oder es sich um eine ältere Person handelt. Sind Fremde erst einmal in der Wohnung, dann wäre jedes erdenkliche Szenario möglich.

Tipp: Türsprechanlagen mit Videokameras machen auch bei Kindern im Haushalt Sinn. Sie kommen nämlich in der Regel noch nicht an den klassischen Türspion, sodass die Sicherheit gefährdet ist.

Die (einfache) Installation

Ist bereits eine Türsprechanlage angebracht, dann ist die Installation ein Kinderspiel. Meist können nämlich die alten Kabel weiterverwendet und die Montage in einem Arbeitsgang erledigt werden. Optional stehen auch Funkanlagen zur Verfügung, sie benötigen überhaupt keine Kabel.

Ein Vorteil ist auch der Komfort. Die Türe lässt sich mit nur einem Knopfdruck öffnen und die Verbindung zwischen Bewohner und Besucher wird bereits mit der Abnahme des Hörers hergestellt.

Die Kosten sind übrigens unterschiedlich, Einsteigermodelle gibt es aber bereits für weniger als 100 Euro. Viele davon lassen sich später mit Zubehör erweitern.

Türsprechanlagen mit Funk

Wer gar keine Kabel möchte, der kann zu Sprechanlagen mit Funkverbindung greifen. Die Montage ist einfach und es muss auch nichts gestemmt werden. Die Stromversorgung erfolgt meist via Batterie oder Akku, der regelmäßige Wechsel stellt einen Nachteil dar. Auch sollte man zuvor überprüfen, ob es keine Probleme mit der Verbindung beziehungsweise mit der Reichweite gibt.

Unterm Strich haben Türsprechanlagen wesentlich mehr Vorteile als Schwächen.

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