Samstag , 21 Januar 2017
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Stress und Panik adé – zeigen Sie der Angst vorm Zahnarzt die Zähne!

Stress und Panik adé – zeigen Sie der Angst vorm Zahnarzt die Zähne!

Kaum jemand geht gerne zum Zahnarzt. Ob Kontrolle oder Behandlung – die meisten Patienten können erst dann wieder aufatmen, wenn sie die Praxis verlassen. Viele Menschen leiden unter so großer Angst, dass sie den Zahnarztbesuch weitgehend vermeiden – mit enormen gesundheitlichen Folgen: Mangelnde Kontrolle führt fast immer zu einer Verschlechterung der Zahngesundheit und beeinträchtigt damit auch den gesamten Organismus.

Viele Zahnärzte haben sich auf die Behandlung von Angstpatienten eingestellt. Spezielle Methoden und alternative Behandlungsansätze helfen dabei, die Angst zu überwinden und den Zahnarztbesuch erträglich zu machen – von Hypnose bis hin zur Behandlung unter Vollnarkose stehen dabei zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.

Aktiv gegen die Angst – so tricksen Sie sich selbst aus!

Vorab: nicht alle Tipps helfen bei allen Patienten. Probieren Sie, was für Sie persönlich am besten funktioniert – das kann eine einzelne Methode, aber auch die Kombination aus mehreren Methoden sein!

Suchen Sie sich Ihren Zahnarzt nach Ihren Vorstellungen aus: Wer sich beim Zahnarzt nicht richtig wohlfühlt, ist eher ängstlich als jemand, der sich in der Praxis gut aufgehoben fühlt. Klar – das ist kein Zuhause, aber immerhin verbringen Sie hier Ihre Zeit. Gleiches gilt für den Arzt und das Personal. Ruppige Arzthelferinnen und patzige Stuhlassistenz sorgen bei Angstpatienten für gesteigertes Unwohlsein. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt darauf an oder ziehen Sie einen Wechsel in Erwägung – auch wenn eine andere Praxis vielleicht nicht in unmittelbarer Nähe zu Ihrer Wohnung liegt.

Nehmen Sie eine Vertrauensperson mit: Geteiltes Leid ist halbes Leid – und Körperkontakt hilft immer. Lassen Sie sich von jemand begleiten, der im Ernstfall Ihre Hand hält. Das klingt zwar kindisch, funktioniert aber erstaunlich gut. Zahnärzte haben gegen eine Begleitung meist nichts einzuwenden. Anders sieht das bei chirurgischen Eingriffen aus – hier sollten Sie abklären, ob eine Vertrauensperson mit dabei sein darf.

Entspannung pur: Angstsituationen sind immer auch der seelischen Anspannung geschuldet. Versuchen Sie daher bewusst, seelisch und körperlich abzuschalten – dies kann durch gezieltes Atmen geschehen, aber auch durch den Einsatz von musikalischer Unterstützung: Stecken Sie sich Kopfhörer und Handy ein und hören Sie während der Untersuchung oder Behandlung Ihre Lieblingsmusik. Ihr Körper wird automatisch in einen entspannten Zustand übergehen, weil die Musik mit positiven Gedanken gekoppelt ist.

Kommunizieren Sie mit Ihrem Arzt: Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie ruhig nach – schließlich ist Ihr Arzt der Profi und kennt sich aus. Wenn Sie gerne über einzelne Behandlungsschritte informiert werden möchten, sollten Sie das im Vorfeld mitteilen – Ihr Zahnarzt wird sich dann darauf einstellen. Angst resultiert oft auch aus Unwissenheit: Wer weiß, warum der Bohrer gerade eingesetzt wird und was danach geschieht, kann unterbewusst viel besser damit umgehen!

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