Mittwoch , 28 September 2022
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Spartipps für frischgebackene Mütter
Mama hält Babys Füße, Bild: unsplash

Spartipps für frischgebackene Mütter

Wenn sich ein Kinderwunsch erfüllt hat, dann ist das für die Eltern normalerweise ein regelrechter Segen. Auch wenn Frauen und Männer mit Nachwuchs finanziell vom Staat unterstützt werden, nicht selten wird das Budget im Portemonnaie dennoch merklich geschmälert. Ein Report im Jahr 2019 konnte aufzeigen, dass alleine in Deutschland drei von vier Müttern neben der Führung des Haushalts erwerbstätig gewesen sind. Mit einfachen Tricks können frischgebackene Mütter allerdings erfolgreich Geld sparen.

Ein Haushaltsbuch verrät, welche Ausgaben unnötig sind

Grundlage für das Sparen von Geld die Erkenntnis darüber, wofür man es eigentlich ausgibt. Vorbereitend kann man bereits eine liste über die Fixkosten erstellen, ehe man sich für einen Monat dem Projekt „Haushaltsbuch“ widmet. In dieses werden über vier Wochen lang ausnahmslos alle Ausgaben aufgezeichnet, woraufhin man anschließend effektiv reflektieren und Schlüsse ziehen kann. Auch wenn es sich hierbei um so etwas wie eine Hausaufgabe handelt, das Ergebnis kann hilfreich sein. Immerhin macht es deutlich, wo das Potenzial für das Sparen am größten ist und sowohl Besorgungen als auch Einkäufe werden gewissenhafter erledigt.

Mit Gutscheinen clever online einkaufen

In erster Linie ist es bei Rabattmöglichkeiten egal, wofür man sie einsetzen kann. Auch wenn ein Gutscheincode universal ist, findet man für diesen mit Sicherheit eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit. Doch für junge Eltern und frischgebackene Mütter ist ein Babymarkt Gutschein von besonderer Bedeutung. Vor allem während der ersten Lebensjahre eines Kindes werden regelmäßig Neuanschaffungen fällig. Ganz abgesehen von den Kosten für Utensilien wie Fläschchen oder Kinderbett, die quasi zur Erstausstattung gehören und schon früh für hohe Ausgaben sorgen.

Es muss nicht der Brei aus der Drogerie sein

Kleinkinder werden mit den verschiedensten Variationen an Brei versorgt, nachdem die Stillzeit abgeklungen ist. Häufig entscheiden sich die Eltern diesbezüglich für Produkte aus dem Supermarktregal oder auch für Sorten aus der Drogerie, da diese für gesunder gehalten werden. Zweifellos ist der Erwerb von Brei im Einzelhandel äußert bequem und sehr schnell erledigt, dies hat jedoch auch seinen Preis.

Zu 100 % frei von Zusatzstoffen und deutlich günstiger sind jedoch Mahlzeiten, die man zu Hause selbst herstellt. Die Zutaten lassen sich selbst auswählen und nach Belieben kombinieren. Diese kocht man und verarbeitet sie dann zu Brei, wobei sich auch unkompliziert größere Mengen auf Vorrat zubereiten lassen.

Viele Pflegeprodukte sind nicht notwendig

Selbstverständlich möchte die Wirtschaft ihre Produkte verkaufen, weshalb sie ihre Artikel mit schlau ausgedachten Marketingmaßnahmen bewerben. Deshalb existieren zahlreiche Cremes, Lotionen, Seifen und Öle auf dem Markt, die vermeintlich ganz speziell für Babys entwickelt wurden. Sieht man jedoch genauer auf die Inhaltsstoffe, dann kann man häufig die Verwendung von Substanzen auf Erdölbasis ausmachen.

Und wenn man einmal ehrlich mit sich selbst ist: Ein Baby braucht keine speziell entwickelten Produkte. In der Regel benötigt die gesunde Haut eines Babys oder Kleinkinds noch keine ergänzenden Mittel. Völlig ausreichend und dem Zwecke dienend ist ein Spritzer Muttermilch in das Wasser, wenn der Nachwuchs badet. Auch ein hochwertiges Pflanzenöl kann eine Alternative sein. Lässt man sich hier von den Anbietern nicht einwickeln, lässt sich bares Geld sparen.

Über Toni Ebert