Montag , 23 Mai 2022
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Schweizer Immobilien: Wer zahlt was und wie kommen Sie an Ihr Traumhaus?

Schweizer Immobilien: Wer zahlt was und wie kommen Sie an Ihr Traumhaus?

Wer eine Immobilie in der Schweiz erwerben möchte oder sich für die Immobilienpreisentwicklung dort interessiert, der hat sich sicherlich auch schon einmal die Frage gestellt, wer eigentlich welche Kosten bei einem Immobilienhandel trägt und was genau nach einem Hauskauf auf Sie zukommt. Gerade für Expats kann der Schweizer Immobilienmarkt mit all seinen Details sehr verwirrend sein. Die Hauspreise variieren von Region zu Region dramatisch, und auch die Regeln für ausländisches Eigentum und Schweizer Hypotheken können jeden um den Verstand bringen. In diesem Leitfaden geben wir Ihnen eine Reihe von Hinweisen an die Hand, die Ihnen dabei helfen können, das Chaos leichter zu überschauen. Angefangen bei der Immobilienpreisentwicklung Schweiz, über Nebenkosten bis hin zu Hypotheken.

Ein langer Prozess: So kaufen Sie Immobilien in der Schweiz

Nachdem Sie Ihr Traumhaus in der Schweiz gefunden haben, müssen Sie zunächst ein Angebot machen, eine Hypothek finden, sich über den Verkaufspreis einigen und einen Vertrag unterzeichnen. Um einen Überblick über die Immobilienpreisentwicklung Schweiz zu erhalten, besuchen Sie diese Website und beobachten Sie die Preise über einen längeren Zeitraum. Der Hauskauf in der Schweiz ist kein Prozess, der schnell vonstatten geht. Hier ist es sogar üblich, dass dieser Prozess drei Monate oder länger dauert. Beim Kauf einer Immobilie sollten Sie rund 5% des Kaufpreises für Gebühren und Abgaben einplanen, einschliesslich der Grunderwerbssteuer, die in der Schweiz Handänderungssteuer genannt wird und in manchen Gegenden bis zu 3% betragen kann.

Auswahl einer Immobilie in der Schweiz

In der Schweiz ist es unüblich, eine professionelle Besichtigung der Immobilie zu verlangen. Im Gegenteil: Bauherren könnten die Forderung nach einem Gutachten sogar als einen negativen Kommentar zur Qualität ihrer Arbeit auffassen. Da der Verkäufer jedoch nicht verpflichtet ist, Sie über etwaige Probleme zu informieren, kann ein Gutachten Sie vor ernsthaften Problemen warnen, insbesondere bei älteren Immobilien. Auch hier gilt: Machen Sie sich bereits im Vorfeld über die Immobilienpreisentwicklung der Schweiz, Bauregeln und den Zustand Ihrer Traumimmobilie schlau.

Rechnen Sie die Energie und Nebenkosten mit ein – auch bei Häusern

In der Schweiz finden Sie eine Vielzahl von Immobilientypen, von grossen Einfamilienhäusern bis hin zu Wohnungen in geschlossenen Blocks. Minergie ist inzwischen der Standard für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei neu gebauten Häusern. Je nach Region wurden in den letzten 20 Jahren zwischen 10 und 25% der Neubauten mit dem Minergie-Zertifikat ausgezeichnet. Wer derzeit eine Wohnung bewohnt, kennt sicherlich die Nebenkostenabrechnung für den Unterhalt der Gemeinschaftsflächen. In der Schweiz hingegen werden auch bei Einfamilienhäusern oft jährliche Gebühren für die Instandhaltung von Gemeinschaftsflächen wie Parkplätzen, Bootsanlegern oder Privatstrassen erhoben. Bei Wohnungen können sich die Kosten auf etwa 1% des Kaufpreises pro Jahr belaufen.

Aufnahme einer Schweizer Hypothek

Bevor Sie in der Schweiz ein Angebot auf eine Immobilie machen, müssen Sie zunächst bei einer Bank eine Hypothek beantragen. Hypotheken können direkt mit den Kreditgebern, aber auch mit einem Hypothekenmakler vereinbart werden. Dieser führt Verhandlungen zwischen dem Verkäufer und dem Kreditgeber und unterzeichnet bei Bedarf den Vertrag im Namen des Kunden. Wenn Sie einen Antrag auf eine Hypothek stellen, schätzt der Kreditgeber den Wert der Immobilie, die Sie in Betracht ziehen, und entscheidet anschliessend, ob er Ihnen eine Hypothek anbietet. In der Regel ist eine Anzahlung von mindestens 20% erforderlich, davon mindestens 10% in bar. In der Schweiz gibt es leider keine allgemeinen Unterstützungsprogramme, die bei den Kosten für den Immobilienkauf helfen. Wenn Sie die Mindestanzahlung von 20% für eine Hypothek also nicht aufbringen können, ist es unwahrscheinlich, dass Sie in der Schweiz ein Haus kaufen können. Einzig für Erstkäufer findet sich eine Hilfe in der Schweiz. Einige Hypothekenanbieter bieten jedoch niedrigere Zinssätze an, um den Einstieg in den Immobilienmarkt der Schweiz zu erleichtern.

Immobilienpreisentwicklung der Schweiz beobachten und sich gründlich erkundigen

Ob Immobilienpreisentwicklung Schweiz oder Hypothek – eine gründliche Recherche bleibt nicht aus, wenn Sie ein Haus in der Schweiz kaufen möchten. In vielen Fällen ist es ratsam, als Expat einen Profi hinzuzuziehen, der Sie in dem Prozess unterstützt. Dann sollte Ihrem Traum von einem Haus in der Schweiz nichts mehr im Wege stehen.

Über Toni Ebert