Montag , 20 Mai 2019
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Präventions-Programm gegen Amokläufer?

Ein Online-Programm eines Kriminalpsychologen aus Darmstadt, Jens Hoffmann, soll potentielle Amokläufern auf die Spur kommen. Einige Schulen setzen die Software schon ein. Auch die Stadtpolizei in Zürich benutzt das Programm. Viele weitere Schulen und Institutionen werden bereits in der Nutzung ausgebildet.

Man verallgemeinert, dass Jugendliche, bevor sie zum Amokläufer werden, schon vorher klare Signale absondern. Diese Signale soll das Programm namens DyRiAS (Dynamisches Risiko Analyse System) erkennen.

Das Programm stellt 32 Fragen – etwa: Hat sich der Schüler positiv über Gewalttäter geäußert? Beschäftigt er sich mit dem Tod? Steht ein für ihn kritisches Ereignis bevor? DyRiAS vergleicht dann mittels einer mathematischen Analyse, ob ein auffälliger Schüler eine ähnliche Konstellation aufweist wie bisherige Amokläufer.

Wertet das Programm die Antworten der zu prüfenden Person als ungefährlich ein, so erscheint ein grüner oder gelber Balken. Fällt die Analye negativ aus, so deutet ein roter Balken darauf hin, dass man besser auf den Schüler aufpassen sollte oder gar die Polizei verständigen.

Nachträgliche Tests mit dem System DyRiAS haben für alle bisherigen Amokläufer eine korrekte Prognose erstellt.

Was meint ihr? Alles nur Panikmache? Ist so ein Programm sinnvoll?

Präventions-Programm gegen Amokläufer?
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Über Patrick Stuhlemmer

Vater, Griller, Fussballfan, Kinogänger, Serienjunkie, Produkttester, Leseratte, Blogger, Kaffeetrinker, Kaufempfehler. Seit Januar 2009 mit Weblog-Deluxe im "Neuland" vertreten. Vorsicht: Beiträge könnten Ironie oder Sarkasmus trotz fehlender Smileys beinhalten! ;-) Ihr findet mich auch auf Google+ oder Twitter