Dienstag , 12 November 2019
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Praktische Finanz-Tipps für Gründer

Praktische Finanz-Tipps für Gründer

Wenn Sie den Weg in die Selbstständigkeit wagen und Ihre eigene Firma gründen möchten, stehen Sie zu Beginn erst einmal vor einer Vielzahl neuer Aufgaben und Herausforderungen. Damit Ihr Geschäft ins Rollen kommt, müssen Sie Geld verdienen und den eigenen Gürtel finanziell zunächst einmal etwas enger schnallen. Mit den folgenden Finanz-Tipps können Sie zu Beginn Ihrer Gründungsphase an zahlreichen Ecken und Enden viel Geld sparen.

  1. Beratung
    Wenn Sie sich bezüglich Ihrer Geschäftsidee und Ihres Gründungsvorhabens von fachkundigen Experten beraten lassen möchten, haben Sie die Möglichkeit, sich zum Beispiel an die IHK (Deutsche Industrie- und Handelskammer) oder an denZHK(Zentralverband des Deutschen Handwerks) zu wenden. Hier können Sie sich umfassend informieren, sich unverbindlich beraten lassen und sehr viel kostenloses Informationsmaterial bekommen – ohne dass Sie das auch nur einen Cent kostet. Außerdem haben Sie dort die Möglichkeit, an Schulungen für angehende Selbständige teilzunehmen.
  2. Konzept
    Direkt zu Beginn Ihrer Gründungsphase sollten Sie auf jeden Fall einen Businessplan erstellen. Er hilft Ihnen nicht nur dabei, Ihr eigenes Geschäftsmodell detailliert zu analysieren, sondern auch, die Maßnahmen und die Liquidität für die ersten Monate und Jahre Ihrer Firma genau zu planen. Mit einem gut ausgearbeiteten Businessplan bilden Sie die optimale Basis, um im späteren Unternehmensalltag unter anderem auch Ihre Finanzen nicht aus den Augen zu verlieren. Hilfe können Sie sich beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bzw. bei der KFW holen.
  1. Fördermittel
    Wenn Ihr Eigenkapital nicht ausreicht, um eine eigene Firma zu gründen, gibt es weit bessere Alternativen, als sich um einen teuren Kredit bei der Bank zu bewerben. Junge Gründer haben zum Beispiel die Möglichkeit, Zuschüsse vom Staat zu erhalten, die sie später nicht mehr zurückzahlen müssen. Am besten informieren Sie sich daher vorab, ob und welche Fördermöglichkeiten Ihnen für Ihr Gründungsvorhaben zur Verfügung stehen. Anlaufstellen können zum Beispiel das Arbeitsamt, die KFW-Bank, die IHK, oder regionale Fördertöpfe sein. Eine weitere Alternative, um an Geld für die Existenzgründung zu kommen, stellt Crowdfunding dar. Mehr zu diesem Thema können Sie hier erfahren.
  1. Firmenkonto
    Sollten Sie unter die Rubrik der Einzelunternehmen oder Kleinstunternehmer fallen, sind Sie zwar nicht dazu verpflichtet, ein Geschäftskonto anzulegen, allerdings ist das auch in diesem Fall von vornherein äußerst ratsam. Dadurch profitieren Sie (und Ihre Buchhaltung) nicht nur von einem besseren Überblick über all Ihre geschäftlichen Transaktionen, sondern Sie laufen noch dazu auch gar nicht erst Gefahr, Ihr Privatkonto für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Das erlauben nämlich die meisten Banken nicht und kann schlimmstenfalls bis zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts gehen.
  1. Investitionen
    Auch wenn Sie zu Beginn Ihrer Selbstständigkeit keine finanziellen Probleme haben, sollte Ihnen das Geld trotzdem nicht zu locker sitzen. Überlegen Sie sich gut, ob Sie tatsächlich einen teuren Dienstwagen anschaffen möchten, bzw. ob Sie nicht erst einmal auf die Anschaffung eines exklusiven Leder-Sofas für Ihre Büro-Einrichtung verzichten können. Behalten Sie im Hinterkopf, dass Sie jeden nicht ausgegeben Euro auch nicht wieder verdienen müssen. Investieren Sie zu Beginn Ihrer Selbstständigkeit also idealerweise erst einmal nur in die Dinge, die Sie benötigen, um Kunden zu gewinnen und Geld zu verdienen.

Fazit: Die Finanzen stets im Blick haben

Bevor Sie sich voll und ganz in den Unternehmensalltag stürzen, sollten Sie sich zu guter Letzt noch Gedanken darüber machen, wie Sie künftig kaufmännische Aufgaben wie zum Beispiel die Auftragsbearbeitung und Buchhaltung anpacken wollen. Um sich gerade in der Anfangsphase nach Ihrer Gründung die Personalkosten für einen Buchhalter zu sparen, können Sie zum Beispiel eine Software-Lösung von Lexware nutzen. Mit der bedienfreundlichen Unternehmenssoftware können Sie alle kaufmännischen Aufgaben ohne Vorwissen im Handumdrehen selbst erledigen und Sie behalten stets den umfassenden Überblick über Ihre Firmenfinanzen.

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Über Micha

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