Sonntag , 25 Oktober 2020
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Ernährungstrends 2020 – Was gibt es Neues? 

Ernährungstrends 2020 – Was gibt es Neues? 

Aufgrund der Corona-Pandemie und des Lockdowns im Frühjahr 2020 konnte man den Eindruck bekommen, dass Dosenfutter und Spaghetti die Food Trends des Jahres 2020 sein könnten Doch der Eindruck täuscht. Gerade Corona hat viele Deutsche dazu bewogen, sich umwelt- und gesundheitsbewusst zu ernähren Hier erfahrt Ihr, was in diesem Jahr in Sachen Ernährung trendy ist. Einige Trends geben einen Ausblick auf die Zukunft.

Vegan immer noch voll im Trend

Die vegane Ernährung steht bei vielen Deutschen immer noch hoch im Kurs, und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Für den Rindfleisch-Burger gibt es genügend Alternativen, die weitaus umweltschonender sind. Neben dem Fleischersatz aus Soja setzt man 2020 vor allem auf Hülsenfrüchte, denn die enthalten jede Menge Proteine, die als ideale Eiweißquelle dienen.

Wenn Ihr allerdings nicht ganz auf Fleisch verzichten möchtet, liegt Ihr als Flexitarier auch noch voll im Trend. Das heißt, dass Ihr Euch überwiegend vegetarisch ernährt, Euch aber ab und an gerne mal etwas Fleisch genehmigen dürft.

Gesundes Fast Food

Wer Fast Food hört, denkt in den meisten Fällen an fettige Burger, Pommes mit Mayonnaise und Tiefkühl-Pizza. Doch Fast Food muss nicht immer ungesund sein. Salate, Wraps und Bowls könnt Ihr aus gesunden Zutaten morgens schnell zubereiten. Bei schlechtem Wetter wärmt euch ein Gemüse-Eintopf gut durch und vertreibt trübe Gedanken.

Indoor-Microgreens: Gesundes aus der eigenen Küche

Kresse, Blattsalat, Kräuter und Sprossen könnt Ihr auf der Fensterbank Deiner Küche selbst anbauen und hast sie schnelle zur Hand. In smarten Beeten mit Pflanzenlampe gelingt Dir die Aufzucht auch dann, wenn Ihr keinen grünen Daumen habt.

CBD-Öl

Cannabidiol, kurz CBD, ist nicht nur in der Medizin zu einem echten Burner geworden. Auch die Kulinarik hat Produkte aus der Cannabispflanze für sich entdeckt. Vor allem das beliebte CBD-Öl wird als Zutat für gesunde Speisen immer beliebter, und das aus gutem Grund, denn Cannabidiol, das übrigens nichts mit den Drogen Haschisch und Marihuana zu tun hat, ist reich an wertvollen Nährstoffen wie ungesättigten Fettsäuren und Proteinen. Mitunter am bekanntesten ist wohl das CBD-Öl mit 10%, das auch von Online-Shops wie Sativida.de und Co. verkauft wird. Letztendlich sind dies keine heftigen Öle, wenngleich man sich immer vorher genau einlesen sollte. Wer noch nie so etwas bezogen hat, sollte lieber zuerst offline in einen CBD-Store gehen und sich beraten belassen.

Hirse und Quinoa als neue Ballaststoff-Lieferanten

Quinoa hat sich zu einem echten Superfood gemausert. Das Getreide aus den Anden ist glutenfrei und enthält mehr Nährstoffe als Weizen, Hafer & Co, beispielsweise hochwertiges pflanzliches Eiweiß, Magnesium, Folsäure, Eisen, Zink und Mangan. Aufgrund der zunehmend heißen und trockenen Sommer denken auch deutsche Landwirte darüber nach, ihre Getreideproduktion auf Quinoa umzustellen., da es robuster ist als unsere einheimischen Getreidesorten. Eine weitere Getreideart, die sich anschickt, unserem Weizen den Rang abzulaufen, ist die Hirse. Das Süßgras ist reich an Silizium, das die Haut strafft und die Nägel stärkt. Zudem wirkt es entzündungshemmend und wirkt sich positiv auf unser Immunsystem aus. Hirse ist ein wichtiger Bestandteil der afrikanischen Küche, wo es vor allem für die Herstellung von Fladenbrot verwendet wird.

Mehlalternativen

Weizen und Dinkel sind out – 2020 werden zur Herstellung von Mehl immer häufiger Alternativen wie Mandeln, Kokos, oder Erbsen verwendet. Zahlreiche Alternativen zum Mehl findet man auch schon in Ratgeber online. So wird mit Mehl aus Kochbananen, Speisehanf und Süßkartoffeln experimentiert. Die Zukunft wird zeigen, ob diese neuen Mehlsorten das gesundheitsschädliche Weizenmehl endgültig ablösen.

Über Toni Ebert