Samstag , 16 Dezember 2017
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Die Folgen von Zahnarztangst und Behandlungsmöglichkeiten

Die Folgen von Zahnarztangst und Behandlungsmöglichkeiten

Zahnarztangst ist für Betroffene meist eine erhebliche Belastung. Wenn sie nur an den Besuch beim Zahnarzt denken, machen sich mitunter sogar körperliche Symptome bemerkbar. Diese äußern sich zum Beispiel in Übelkeit und Erbrechen, Weinkrämpfen, Magenschmerzen, Schweißausbrüchen, Herzrasen etc. Die Ursachen von Angst können unterschiedlicher Natur sein. Wie gut, dass es heute Möglichkeiten gibt, die Angst vor dem Zahnarzt zu lindern.

Heftiges Schwitzen, Unwohlsein, Panik – es ist wahrlich kein gutes Gefühl, Angst vor dem Zahnarzt zu haben. Oft sind traumatische Erlebnisse aus Kinder- oder Jugendzeiten schuld daran. Auch misslungene oder besonders schmerzhafte Zahnbehandlungen in der Vergangenheit sind oft genug Auslöser für die Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt. Das Problem: Wer aus einer bestehenden Zahnarztangst heraus die halbjährlichen Kontrolltermine immer weiter aufschiebt, der läuft Gefahr, dass sich über kurz oder lang erhebliche Zahnprobleme einstellen. So kann aus einer einfachen Kariesbehandlung sogar eine langwierige Wurzelkanalbehandlung werden. Mit der Konsequenz, dass die Dentalpraxis nicht nur einmal aufgesucht werden muss, sondern dass mehrere Sitzungen anstehen.

Zahnprobleme und die Folgen

Alles beginnt zumeist mit einem leichten Ziehen oder einem sanften Pochen. Sicherlich mag es zunächst noch gelingen, diese Auffälligkeiten zu ignorieren. Wenn ein Zahn beschädigt ist, beispielsweise durch Karies, dann wird sich das Loch sukzessive vergrößern. Das heißt, dass das kleine Loch auf der äußeren Partie des Zahns immer größer wird. Die krankmachenden Bakterien und Keime ziehen immer weitere Kreise und fressen sich buchstäblich weiter in das Innere des Zahns hinein. Schon nach kurzer Zeit werden auch die Wurzelkanäle betroffen sein. Ein äußerst schmerzhaftes Erlebnis, das sich über kurz oder lang erheblich auf die Lebensqualität auswirkt. Mitunter können Zahnschmerzen vielleicht noch durch alte Hausmittelchen eingedämmt werden. So empfiehlt es sich beispielsweise, auf Nelkenblüten zu kauen oder die schmerzende Stelle regelmäßig mit Manuka Honig einzureiben. Dieses Naturprodukt wirkt antibakteriell, und es zeichnet sich durch seine leicht schmerzlindernden Eigenschaften aus.

Wenn die Schmerzen stärker werden

Je stärker die Schmerzen im Mundraum, desto schwieriger ist es, diese auszuhalten. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kann durch den beschädigten Zahn sogar unangenehmer Mundgeruch entstehen. Somit sind die Zahnschmerzen nicht nur die Betroffenen selbst eine Belastung, sondern auch im engeren sozialen Umfeld bleibt man von den Auswirkungen nicht verschont. Darüber hinaus verspüren Betroffene in der Regel eine nahezu chronische Müdigkeit und erhebliche Kopfschmerzen. Was viele Patienten meist nicht bedenken ist, dass sich die Bakterien, die sich mittlerweile im Zahn bzw. im Mundraum breitgemacht haben, durch die Öffnungen bzw. durch die entzündeten Schleimhäute leicht in die Blutbahn gelangen können. Die Konsequenz daraus ist das erhöhte Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen, Organerkrankungen sowie langfristig ein geschwächtes Immunsystem.

Was können Sie gegen Zahnarztangst unternehmen?

So schwerwiegend die Folgen von Zahnarztangst sein können, so wichtig ist es doch zu wissen, dass es sehr wohl auch eine gute Nachricht gibt. Wie Sie auf http://www.sensitive-dentists.de/  erfahren können, ist es durchaus möglich, die Angst vor dem Dentisten zu reduzieren oder gar gänzlich zu heilen.

In erster Linie ist eine fundierte, professionelle Beratung durch einen einfühlsamen, patientenorientierten Zahnarzt erforderlich. Im Zuge dessen können Ursachen und Auslöser für die Panik vor dem Besuch in einer Zahnarztpraxis angesprochen werden. Wichtig ist es dabei, dass der Patient Vertrauen zum behandelnden Dentisten fasst und sich gut verstanden fühlt. Auf der Basis der so erhaltenen Informationen kann der Zahnarzt die anstehenden Untersuchungen und Behandlungen planen. Für Patienten mit besonders intensivem Schmerzempfinden ist die klassische Lokalanästhesie mitunter weniger gut geeignet, da hier der Patient sowohl den Piecks durch die Spritze mitbekommt, als auch den weiteren Behandlungsverlauf inklusive aller Geräusche und Gerüche. Je nach körperlicher Konstitution kann die Behandlung in Vollnarkose sinnvoll sein. Allerdings hängt dies von dem Schwierigkeitsgrad sowie vom Aufwand der anstehenden Behandlung ab. Alternativ bietet sich die Behandlung im Dämmerschlaf an, wobei auch hier der individuelle Gesundheitszustand des Patienten geprüft werden muss.

Fazit

Das Vertrauen zum Zahnarzt ist eine wesentliche Basis für einen erfolgsorientierten Behandlungsverlauf. Wenn es dem Dentisten gelingt, durch eine intensive Individualberatung eine erste Vertrauensbasis zu schaffen, kann der weitere Behandlungsverlauf bedarfsgerecht auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten werden. Wie die Erfahrung zeigt, ist es vor allem durch Empathie und Einfühlungsvermögen möglich, diesbezüglich die wesentlichen Grundsteine als Basis einer angstfreien Kooperation zwischen Patient und Zahnarzt zu legen.

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