Mittwoch , 16 August 2017
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Der richtige Drucker für einen bestimmten Job

Der Traum vom „papierlosen“ Büro ist ungefähr so alt wie die weiträumige Verbreitung von Computern. Nichts mehr ausdrucken, alles digital haben. Das hat schon seinen Reiz, aber ist nicht immer machbar. Dazu kommt noch, dass nicht jeder Drucker für jeden Job geeignet ist. Wir zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, etwas auf Papier zu bringen.

Sonderfall: Etiketten

Wenn man an das Drucken denkt, hat jeder zunächst einmal im Kopf, dass etwas auf ein normales Stück Papier gedruckt werden muss. Dabei sind es gerade die Sonderfälle, die das papierlose Büro verhindern, beispielsweise Etiketten oder Beschriftungen. Es gibt zwar Bögen, mit denen man einen „normalen“ Drucker befüllen kann, aber dann geht das Zuschneiden oder passgenaue Drucken los. Kommt das häufiger vor, führt kein Weg an einem Etikettendrucker vorbei, der für diese Art Drucksachen geeignet ist.

Tintenstrahldrucker

Ansonsten ist für die meisten Nutzer ein Tintenstrahldrucker am besten geeignet. Diese Geräte sind relativ günstig in der Anschaffung und im Unterhalt. Sie basieren darauf, dass Tinte auf das Papier gespritzt wird. Da die Tinte zu dem Zeitpunkt noch flüssig ist, können Farben gut gemischt werden. Das macht sie vor allem dann brauchbar, wenn auch mal Fotos dabei sind. Aber Achtung: Ein Tintenstrahldrucker sollte auch mal etwas zum Drucken bekommen – andernfalls können die Tintenpatronen eintrocknen. Der Drucker versucht das durch Reinigung auszugleichen, wobei aber Tinte geopfert wird. Wer selten druckt, läuft Gefahr, dass die Patronen durchs Reinigen und nicht durch das Drucken entleert werden.

Laserdrucker

Laserdrucker funktionieren anders. Sie brennen ihr Toner-Material ins Papier ein. Aus früheren Zeiten haben sich Laserdrucker den Ruf erarbeitet, nur dann empfehlenswert zu sein, wenn man sehr viel druckt – aber das stimmt so nicht mehr. Zwar sind die Geräte selbst und auch die Toner teurer als beim Tintenstrahldrucker, aber dafür halten Toner wesentlich länger. Insofern sind Laserdrucker auch für Wenigdrucker geeignet. Weniger gut geeignet sind sie hingegen für Fotos. Laserdrucker können Farben nicht direkt mischen, stattdessen werden die einzelnen Farben nah aneinander gesetzt (gerastert). Für Text hingegen sind sie eine gute Wahl.

Nadeldrucker

Ja, die gibt es auch noch, die Nadeldrucker. Was in den 80ern und frühen 90ern absolut normal war, ist heute ein Auslaufmodell, das aber dennoch seine Daseinsberechtigung hat. In manchen Situationen wird vorausgesetzt, dass die Ausdrucke durchschlagfähig sind. Hier kommen Nadeldrucker ins Spiel. Da sie mit kleinen Nadeln die Farbe ins Papier drücken, können so auch Durchschläge angefertigt werden. Häufig findet man derartige Drucker daher noch bei Ärzten.

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Über Toni Ebert

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