Samstag , 29 April 2017
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Das Outdoor-Wohnzimmer: Tipps zu Mobiliar und Accessoires

Das Outdoor-Wohnzimmer: Tipps zu Mobiliar und Accessoires

Damit es im Garten in der bevorstehenden Saison gemütlich wird, sind einladende Outdoor-Möbel und Accessoires gefragt. Dieser Ratgeber verrät, welche Anschaffungen sich diesbezüglich besonders lohnen. Dabei wurden nicht nur optische, sondern auch Aspekte der Langlebigkeit in die Empfehlungen einbezogen.

Wetterfeste Gartenmöbel und Alternativen aus Holz

Unter den wetterfesten Gartenmöbeln sind Produkte aus Kunststoff und Rattan gefragt. Plastikmöbel zeichnen sich durch eine komfortable Pflege aus. Lediglich feuchtes Abwischen reicht und das Material erlaubt es Gartenstühle, Tische und Co. bei jedem Wetter im Freien stehen zu lassen. Qualitativ lassen einige Gartenmöbel aus Kunststoff jedoch deutlich zu wünschen übrig. Die ständigen Strapazen durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlung und Nässe machen den Materialien zu schaffen. Schnell werden günstige Ausführungen brüchig. Daher sollte großen Wert auf Qualität gelegt und im Zweifelsfall besser zu hochwertigeren Alternativen gegriffen werden, um von erhöhter Lebensdauer zu profitieren. Vorteilhafte Eigenschaften bringt Polypropylen, also PP-Kunststoff mit sich. Es ist wärmebeständiger, stabiler und hält Belastungen besser stand.

Wer stattdessen lieber auf Natürlichkeit vertraut, ist mit Holzmöbeln bestens beraten. Allerdings ist hier mit einem erhöhten Pflegeaufwand zu rechnen, weil das Naturmaterial für langfristige Attraktivität regelmäßig mit Ölen, Wachs oder Lasuren behandelt werden muss. Generell sind Laubhölzer ratsam, weil sie gegenüber Schädlingen und Feuchtigkeit weniger empfindlich reagieren. Hier einige Beispiele:

  • Akazie
  • Eiche
  • Robinie
  • Eukalyptusholz
  • Teak

Hoher Nachfrage erfreut sich derzeit die Akazie. Das Hartholz kann bis zu 30 Jahre treue Dienste leisten und erfordert im Vergleich zu vielen anderen Hölzern keine Imprägnierung. Zu günstigen Preisen ist das hochwertige Holz in Form von Gartenmöbeln zum Beispiel bei Ikea erhältlich. Neben den Produkten „ASKHOLMEN“ kommt zum Beispiel bei der Serie „ÄPPLARÖ“ Akazienholz zum Einsatz. Die ungewöhnlichen Bezeichnungen kommen übrigens nicht von ungefähr: Ikea wählt diese gezielt aus und lässt sich dabei die außergewöhnlichsten Titel einfallen. Das Portal zum Recherchieren nach Schnäppchen www.gutscheinpony.de ermöglicht die Entschlüsselung der teilweise skurrilen Taxonomie und weist in einer Übersicht darauf hin, wie der Möbelschwede Produkte sprachlich zuordnet. Während Bücherschränke nach skandinavischen Jungennamen und Berufen benannt werden, erhalten Gartenmöbel Namen skandinavischer Inseln. Die Outdoor-Möbelgruppe „ASKHOLMEN“ ist beispielsweise nach der norwegischen Insel in Rogaland Fylke benannt.

Eine dekorative Alternative zu gekauften Gartenmöbeln besteht in der Do-it-yourself-Variante aus Paletten. Im Idealfall werden robuste Euro-Paletten mit hoher Tragkraft und wetterfeste Holzschutzlasuren verwendet. Im Video wurde eine Anleitung für Paletten-Gartenmöbel integriert und der Bau veranschaulicht:

Polyrattan verfügt über eine elegante Optik und wertet damit jeden Garten stilvoll auf. Das Kunstgeflecht soll das natürliche Rattan nachempfinden. Polyrattan wird mit Polyethylen hergestellt und begeistert mit Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und einfacher Pflege. Außerdem ist das Material farbecht, reißfest und frostsicher. Ideale Voraussetzungen für dauerhaft schöne Gartenmöbel. Um Fehlkäufe zu vermeiden, helfen die Hinweise in unserem Ratgeber zu Rattanmöbeln. Im Trend sind nicht nur Stühle und Liegen aus Polyrattan, sondern auch Daybeds und luxuriöse Outdoor-Sofas.

Accessoires für maximale Behaglichkeit

Behaglichkeit in den Außenbereich zu bringen, ist mit den richtigen Tricks ganz einfach. Die folgende Liste macht auf geeignete Accessoires aufmerksam:

  1. Pavillon: Ein Pavillon ist prädestiniert zum Einrichten einer geschmackvollen Sitzzone. Es sorgt für großflächige Beschattung, sodass man es selbst im Hochsommer gut darunter aushält.
  2. Sonnensegel: Ist kein Platz für einen Pavillon, bringt ein Sonnensegel Gemütlichkeit in den Garten und schafft schattige Plätze zum Verweilen. Es ist deutlich günstiger in der Anschaffung und kann einfach montiert werden.
  3. Outdoor-Teppiche: Egal ob Terrasse oder Balkon, mit wetterfesten Teppichen avanciert jeder Außenbereich zur schicken Wohnoase. Vom Kauf billiger Ausführungen ist abzuraten, da sie oft bereits nach wenigen Wochen im Freien porös werden und sich regelrecht auflösen.
  4. LED-Beleuchtung: Um am Abend eine romantische Atmosphäre zu schaffen, sind sparsame LED-Lampions oder Lichterketten hervorragend geeignet. Sie leuchten den Garten aus und fördern die gewünschte Stimmung.
  5. Polster: Polster für Stühle, Liegen und Bänke sind für ein ordentliches Outdoor-Wohnzimmer Pflicht. Erst durch bequeme Unterlagen macht die Benutzung von Gartenmöbeln Freude. Wer Polster nicht bei jedem kleinen Schauer verräumen möchte, kauft wetterfeste Alternativen.

Passende Inspiration zum Outdoor-Wohnzimmer hat das Trendmagazin für Wohnträume www.houzz.de in einem entsprechenden Beitrag arrangiert. Die zahlreichen Bilder laden dazu ein das Wohnzimmer nach draußen zu verlagern.

Bild: MAKY_OREL -> freie kommerzielle Nutzung https://pixabay.com

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Über Micha

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