Freitag , 25 September 2020
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Autoversicherung: Für viele der teuerste Posten am Kfz

Autoversicherung: Für viele der teuerste Posten am Kfz

Das Auto reißt ein großes Loch in den Geldbeutel: Die Anschaffung, das Benzin, Werkstattbesuche, Steuern. Vor allem aber haut die Versicherung bei den meisten Autofahrern rein. Da ist man schnell einen hohen dreistelligen, wenn nicht gar vierstelligen, Betrag im Jahr los. Aber mit einem Versicherungswechsel kann man eine Menge sparen.

Autoversicherungen rechnen nicht einheitlich

Bei der Autoversicherung lässt sich eine Menge Geld sparen. Das liegt vor allem daran, dass die Versicherer nicht gleich rechnen. Die Grundlagen sind dabei zwar dieselben, die daraus resultierenden Preise aber nicht. Es gibt beispielsweise die Typklasse, die vom Fahrzeug abhängig ist. Daneben gibt es die Regionalklasse, sie ist vom Wohnort abzuleiten. Jeder hat für sich selbst eine Schadenfreiheitsklasse. Aber das beeinflusst alles nur den Rabatt, den die Versicherung gewährt. Der Grundpreis ist aber unterschiedlich. Ein Vergleich lohnt sich – und für die meisten Autofahrer ist jetzt die beste Gelegenheit, mal über den Tellerrand zu blicken.

Stichtag ist (meist) 30.11.

Die überwiegende Mehrheit der Versicherungstarife in der Kfz-Versicherung geht über ein ganzes Jahr, wobei das Kalenderjahr gleich dem Abrechnungsjahr ist, unabhängig davon, wann das Vertragsverhältnis begonnen hat. Deshalb sehen wir in der Werbung im November immer, dass der 30. November der Stichtag ist. Denn die Verträge müssen einen Monat zum Ende des Abrechnungszeitraum gekündigt werden und das ist nunmal der 30. November. Auf den letzten Drücker sollte das jedoch nicht geschehen, denn am 30. November muss die Kündigung bei der alten Versicherung eingegangen sein.

Tarifrechner helfen weiter

Doch wer soll bei der Vielzahl der Versicherungen den Überblick behalten? Die gute Nachricht: Das muss man gar nicht. Denn es gibt im Internet ganz praktische Tools, die anhand der relevanten Informationen alle Versicherungen automatisch abfragen und dann den günstigsten Tarif heraussuchen. So ein Tool gibt es beispielsweise bei tarife.de. Die Daten, die dabei abgefragt werden, dienen allesamt der Berechnung des Tarifs. Das bedeutet, dass all diese Informationen den Preis bestimmen können.

Mehrere hundert Euro im Jahr sparen

Mit einem Wechsel der Kfz-Versicherung lassen sich im Jahr, je nach alter Versicherung, mehrere hundert Euro sparen. Denn jeder Versicherer legt auf etwas anderes Wert. Das kann man vorher unmöglich wissen. Vor allem Direktversicherer sind zu empfehlen. Sie gehören häufig zu größeren, bekannten Versicherungen, unterhalten aber keine Agenturen, sondern nutzen die vorhandene Infrastruktur. Die Ersparnis wird gerne an den Kunden weitergegeben. Die Kommunikation findet dann aber nur auf dem schriftlichen Weg oder via Telefon statt. Aber das ist unserer vernetzten Welt eher kein Problem.

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