Sonntag , 17 Oktober 2021
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Verwöhnt wie die Römer

Verwöhnt wie die Römer

Sich einmal so verwöhnen lassen wie die alten Römer? Den Tag mit Baden und Schlemmen verbringen, ohne dabei an irgendwas denken zu müssen? Das klingt doch nach einer perfekten Idee. Zugegeben, das Fünfgangmenü auf einer Liege, wie es die alten Römer mochten ist heute nicht mehr in Mode. Doch auf ein entspanntes Bad darf sich der Körper jeweils definitiv freuen. So gab es alleine in Rom rund 400 Jahre nach Christus elf öffentliche Thermen. Heilbäder und Thermen, die auf die Zeit der alten Römer zurückgehen, findet man heute in ganz Europa, überall dort wo es im Untergrund warme und mineralhaltige Quellen gibt.

Die größten Thermen Europas

Als ultimative Bäder-Hauptstadt Europas gilt die ungarische Metropole Budapest. So viele alte Bäder wie dort findet man nirgendwo in Europa. Mehr als 120 Quellen zählt die Stadt an der Donau. Seit weit über 400 Jahren gibt es dort öffentliche Badeanstalten, die selbstverständlich auch heute noch einen hohen Stellenwert genießen. Andernorts trifft man sich mit Freunden zum Kaffee – in Budapest geht man zusammen ins Bad.

Thermalbäder aus der Zeit der Römer sind speziell auch im Alpenraum weit verbreitet. Bad Füssing oder Bad Reichenhall sind bekannte Badeorte in Bayern. In Österreich gibt es bekannte Thermen in Bad Loipersdorf oder auch in Bad Blumau. In der Schweiz verzichtet man oft auf den Namenszusatz. Mit Scuol oder Vals gibt es aber auch in den Schweizer Alpen bekannte Badeorte, an denen man sich verwöhnen lassen und gleichzeitig eine hervorragende Aussicht genießen kann.

Römischer Luxus beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Badeanstalten, wie seinerzeit beispielsweise die Caracalla-Thermen, deren Ruinen man auch heute noch besichtigen kann. Römische Architektur ist auch an anderen Orten immer noch zu bestaunen – und sie motiviert sogar die Entwickler von elektronischen Glücksspielen. Diese werden nämlich hierzulande immer beliebter, da immer mehr Online-Plattformen Spiele wie Slots zu den verschiedensten Themen anbieten. Besonders Casinos ohne Anmeldung werden dabei von Besuchern gerne gewählt, weil die Slots laut Casinos.de so schneller genutzt werden können. Aber Achtung: Das Ganze birgt Gefahren, Risiken und darf nur von Erwachsenen ab 18 Jahren gespielt werden, die in einem Bundesland wohnen mit Lizenz für den Anbieter!

Auch der Luxus der Römer hat es bereits als Spielautomat mit „Luxury Rome“ von iSoftBet geschafft. Man begegnet in diesem Spiel beispielsweise dem römischen Kaiser, der sich selbstverständlich auch gerne in einem der zahlreichen Bäder von Rom sehen ließ. Auch die Computerspiel-Serie „Caesar“, von dem Spieleentwickler Impressions Games, ist ein Riesenhit bei den Fans der alten Römer. In diesen Spielen müssen Spieler strategisch denken da sie für die Verwaltung der Stadt, inklusive der vielen Bäder, zuständig sind.

Der Appetit kommt beim Baden

Baden macht aber auch hungrig. Es spricht aber überhaupt nichts dagegen, den Tag in römischer Manier ausklingen zu lassen, mit fingerfertigen Häppchen für den ersten Appetit. Brot, Oliven, Tomaten, Käse, Trockenfleisch oder Nüsse eignen sich hervorragend als kleine Zwischenmahlzeit, bevor ein großes Abendessen ansteht. Was die Römer einst zu Mittag aßen, ist heute als Antipasti bekannt und wird sehr oft zum Aperitif aufgetischt.

Was danach kommen soll, ist natürlich jedem selbst überlassen. Fisch, Fleisch oder ein komplett vegetarisches Menü – Hauptsache die Energiereserven werden wieder aufgefüllt. Zahlreiche Badeorte haben überdies noch zahlreiche Frischluftaktivitäten zu bieten, bei denen man sich besser zuerst gut ernährt. Wer von St. Moritz aus die Bäderlandschaft von Scuol besucht, wird vielleicht schon am nächsten Tag wieder etwas Anderes ausprobieren wollen, was eine ordentliche Ernährung voraussetzt.

Eintauchen in die römische Kultur

Die bereits kurz angesprochene römische Architektur soll ebenfalls nicht zu kurz kommen. Gerade in Italien sind die Spuren, die die alten Römer diesbezüglich hinterlassen haben, immer noch unübersehbar. Dasselbe gilt für zahlreiche Orte in Griechenland, in Frankreich und sogar in Nordafrika, beispielsweise in Libyen. Das berühmte Kolosseum von Rom geht natürlich ebenso auf die alten Römer zurück wie zahlreiche bis heute erhaltenen Amphitheater, in denen jeweils spektakuläre Aufführungen stattfanden.

Sportstadien, wie man sie heute kennt, sind eine Art Kreuzung aus einem Amphitheater und den Rennstrecken, in denen früher Pferde- und Wagenrennen ausgetragen wurden. Man kann also mit Recht behaupten, dass in vielen oval geformten Stadien auch heute noch ein Stück römische Kultur steckt. Dies gilt beispielsweise für die Olympiastadien von Rom oder Berlin. Der Circus Maximus in Rom ist übrigens auch immer noch erhalten und kann vor Ort besichtigt werden.

In zahlreichen Museen, speziell in Italien, ist auch die Bildhauerei sehr stark vertreten. Die alten Römer liebten es, sich in Marmor oder anderen beständigen Steinen darstellen zu lassen. Je heroischer das Leben einer wichtigen Figur in der Gesellschaft war, desto größer war die Darstellung. Die Inspiration dafür kam von den alten Griechen, die einige Jahrhunderte zuvor die Gegend rund um das östliche Mittelmeer beherrscht hatten. Die Bildhauerei erlaubte es zudem, die Geschichte für die Nachwelt zu erhalten. Erinnerungen an Siege und Errungenschaften sind in Form von detaillierten Reliefs verewigt worden. Als ob die alten Römer wussten, dass man sich noch ewig an sie erinnern würde.

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Über Toni Ebert