Sonntag , 8 Dezember 2019
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Was hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Frühlingsmüdigkeit

Photo by Digital Art Berlin

Die ersten warmen Sonnenstrahlen machen gute Laune, endlich ist es draußen wieder richtig lange hell… all das sollte gute Laune verbreiten. Aber im Gegenteil, die Frühjahrsmüdigkeit setzt ein und es fällt uns schwer, morgens aufzustehen und so lange wach zu bleiben, wie wir gerne würden. Frühjahrsmüdigkeit ist eine ganz normale Erscheinung, kann aber effektiv selbst behandelt werden.

Die Ernährung – leicht und proteinhaltig

Häufig tritt Frühjahrsmüdigkeit durch die Ernährungsgewohnheiten auf, die sich durch die Winterkälte leicht verändern können. Als es noch kalt und unwirtlich draußen war, haben wir uns gerne mal fettreich und etwas überschwänglicher ernährt, als gut für uns gewesen wäre. Wenn sich der Körper nun auf den Frühling einstellt, kann er nicht auch noch Energie für kräftezehrende Verdauungsprozesse aufwenden. Sinnvoller wäre eine leichte Ernährung, die aber viel Protein enthalten sollte. Dieses kommt nicht nur im Fleisch vor, sondern auch in manchen Gemüsesorten. Dadurch bessert sich die Frühjahrsmüdigkeit im Laufe jedes Tages, an dem wir uns vernünftig und gesund ernährt haben.

Der Biorhythmus des Körpers

Problematisch am Frühling sind die Schlafgewohnheiten, die sich über den Winter ebenfalls leicht verändert haben können. Trotz ausreichender Schlafdauer fühlen wir uns müde und abgeschlagen – das liegt daran, dass der Körper sich nicht mehr im gleichen Rhythmus mit der Sonne befindet. Frühjahrsmüdigkeit entsteht, da wir womöglich zu spät ins Bett gehen und nicht mehr gerne früh aufstehen, eine Gewohnheit aus der kälteren Zeit. Auch Einschlafstörungen sind nicht selten in der kalten Jahreszeit, da helfen aber meist schon einfache Hausmittel und Kräuter um gut in den Schlaf zu kommen. Viel gesünder wäre es, möglichst mit der Sonne aus dem Bett zu steigen und dafür früher schlafen zu gehen. Bereits bald wird man sich dadurch erfrischt und wieder deutlich wacher fühlen als alle, die bis in die späten Nachtstunden wach sind und daher auch nicht früh genug aufstehen können. Qualität geht in diesem Fall über Quantität.

Frühsport kann helfen

Trotz aller Frühlingsmüdigkeit bemerken die meisten Menschen, dass sie frühmorgens nach dem Aufwachen besser drauf sind als noch im Winter. Auch das ist eine normale, natürliche und zu erwartende Erscheinung – eine, die man ausnutzen kann. Wer unter Kreislaufbeschwerden durch die Frühlingsmüdigkeit leidet, kann daran arbeiten, sie zu vertreiben, indem morgens Wechselduschen und Gymnastik auf den Plan gesetzt werden. Wenn man jetzt sowieso früher aufstehen will, hat man dafür auch wieder mehr Zeit und der Kreislauf wird stärker. Für die ersten Fitnessübungen, die der Frühling nach sich zieht, ist man dadurch auch besser vorbereitet und stärkt fast nebenbei zusammen mit der gesunden Ernährung das Immunsystem.

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Über Patrick Stuhlemmer

Vater, Griller, Fussballfan, Kinogänger, Serienjunkie, Produkttester, Leseratte, Blogger, Kaffeetrinker, Kaufempfehler. Seit Januar 2009 mit Weblog-Deluxe im "Neuland" vertreten. Vorsicht: Beiträge könnten Ironie oder Sarkasmus trotz fehlender Smileys beinhalten! ;-) Ihr findet mich auch auf Google+ oder Twitter