Samstag , 31 Juli 2021
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Daran merkst Du, dass Du ein Kind der 90er bist

Daran merkst Du, dass Du ein Kind der 90er bist

Die meisten nostalgischen Erzählungen über vergangene Zeiten beginnen mit der Phrase „Wisst ihr noch?“ – davon können mit Sicherheit auch die Kinder der 90er ein Lied singen.

Die Kindheit und Jugend in den 1990er-Jahren war schließlich von vielen Dingen geprägt, die es heute kaum noch gibt. Andere von ihnen gehören jedoch immer noch zum Alltag der Menschen – wenn auch in abgewandelter Form – oder sind noch erhältlich, wie zum Beispiel die wieder angesagten Flik Flak Uhren.

Der folgende Beitrag wird für wahre 90er Kinder eine freudige Reise in die Vergangenheit darstellen.

Einschlafen mit TKKG

In den 1990er-Jahren durfte die obligatorische TKKG-Kassette zum Einschlafen auf keiner Übernachtungsparty fehlen.

Gaby, Klößchen, Karl und Tim, der auch Tarzan genannt wurde, führten gemeinsam mit Oskar durch einige spannende Abenteuer. Diese wurden dann nicht selten am nächsten Tag nachgespielt.

Glücksbärchen und Sailor Moon

Echte 90er-Kinder konnten außerdem zu jeder Tages- und Nachtzeit den Song der Glücksbärchis leidenschaftlich mitsingen. Die Textsicherheit war dabei beeindruckend und ist bei vielen auch heute noch vorhanden.

Das gleiche gilt im Übrigen auch für den Titelsong der legendären Anime-Serie Sailor Moon: Mondstein flieg und sieg!

Casting Bands

Egal, ob Spice Girls, Backstreet Boys oder einheimische Casting Bands, wie zum Beispiel die No Angels: An den Wänden der Kinderzimmer konnten die angesagten Bands einfach nicht genug Platz einnehmen.

Durch die Jugendzeitschrift Bravo wurde in den 90ern ein wahrer Posterkult ausgelöst. Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang natürlich auch die schaurig-schlechten Foto-Lovestorys und die weisen Ratschläge von Dr. Sommer.

Technologische Fortschritte: Vom Walkman zum MP3-Player

In den Ohren der Jugend sitzen heutzutage nur noch winzig kleine Knöpfe. Dies sah in den 1990er-Jahren noch anders aus.

Die Kinder der 90er steckten zu Beginn ihrer Musikleidenschaft noch Kassetten in ihre Walkmans. Danach erlebten sie die Innovation des Discmans hautnah mit, mit dem endlich die Lieblingshits auf CD unterwegs gehört werden konnten.

Getoppt wurde dieser technologische Fortschritt dann durch die MP3-Player, auf denen nicht selten Songs gehört wurden, die illegal aus dem Internet – unter äußerst großem Zeitaufwand – heruntergeladen wurden.

Tamagotchi und Furby statt Smartphone

Die Kindheit in den 90ern hat sich vollkommen frei von Smartphones gestaltet. So bauten die Kinder lieber Höhlen, fingen Räuber und kämpften mit Drachen – schließlich waren der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt.

Diejenigen, die besonderes Glück hatten, besaßen einen Tamagotchi. Allerdings starben diese in der Regel schon nach kürzester Zeit aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit und Pflege. Aus der Schule wurden die kleinen Spielzeuge schließlich schnell verbannt.

Im Jahr 1998 wurde der Tamagotchi-Hype dann durch den Furby abgelöst. Bei diesem handelte es sich um ein flauschiges, kleines Tier, das mit seinen riesigen Augen verzauberte und die Kinderzimmer im Sturm eroberte. Allerdings waren die Furbys oft nachtaktiv, sodass das sprechende Spielzeug nicht selten für überaus gruselige Momente gesorgt hat.

Die bunte Tüte am Kiosk

Das Geld, welches die Eltern eigentlich für das Brötchen in der Pause mitgegeben hatten, wurde nur allzu gerne nach der Schule in die leckersten Süßigkeiten des nahegelegenen Kiosks investiert.

Es gab schließlich kaum ein größeres Glück in den 90ern, als 50 Pfennig für Leckmuscheln, Kaugummi-Zigaretten, Brause-Ufos, Center-Shocks, Schlümpfe und Cola-Kracher zu verprassen.

Über Toni Ebert